Skip to main content

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst

B36 zwischen Karlsruhe und Rheinstetten: Grüne Welle für Einsatzfahrzeuge wird geprüft

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sollen Ampeln auf Grün schalten können, um schneller am Einsatzort zu sein. Der Gemeinderat hat die Stadt beauftragt, zu prüfen, ob das möglich ist.

Energie vom Dach: Das Feuerwehrhaus in Rheinstetten-Mörsch ist eines der Gebäude, die die Bürgerenergiegenossenschaft mit Solarpanelen bestücken will.
Hier ist es schon möglich: Wenn die Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus in Rheinstetten ausrücken, wird die naheliegende Ampel auf der Umgehungsstraße auf Rot gestellt. Foto: Daniel Kotulla

Der Rheinstettener Gemeinderat hat die Stadtverwaltung beauftragt, zu prüfen, ob man Rettungsfahrzeugen im Notfall freie Fahrt auf der B36 zwischen Karlsruhe und Rheinstetten ermöglichen könnte. Dazu müssten Ampeln mit entsprechender Technik ausgestattet werden.

Die CDU-Fraktion, die die Prüfung beantragt hatte, erhofft sich durch die Einrichtung einer solchen grünen Welle einen Zeitgewinn. Feuerwehr und Rettungsdienst sollen künftig noch schneller am Einsatzort sein.

Laut CDU-Stadtrat Andreas Rottner, der in Karlsruhe bei der Berufsfeuerwehr arbeitet, gibt es eine solche Fahrwegfreischaltung für Feuerwehrfahrzeuge bereits am Feuerwehrhaus in Rheinstetten.

Dort hätten die Einsatzkräfte beim Ausrücken die Möglichkeit, mittels Fernbedienung aus dem Fahrzeug die naheliegende Ampel auf Rot zu schalten, sodass alle anderen Verkehrsteilnehmer warten müssen.

Über die Umsetzung kann die Stadt nicht entscheiden

Auch in Karlsruhe gebe es eine solche Vorrangregelung für die Feuerwehr bereits. Sie funktioniert wie die Vorrangschaltung für Busse und Bahnen der Karlsruher Verkehrsbetriebe über ein Funktelegrammsystem.

Mit welcher Technik die Ampeln an der B36 ausgestattet werden, um die grüne Welle zu ermöglichen, muss noch geprüft werden. Die Stadt Rheinstetten kann ohnehin nicht entscheiden, ob sie kommt oder nicht.

Denn für die Bundesstraße ist sie als Kommune nicht zuständig. Sie kann also lediglich einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen – im Fall der B36 ist dies laut Rottner das Regierungspräsidium. Auch die Stadt und die Feuerwehr Karlsruhe müssten mit eingebunden werden.

CDU: Grüne Welle würde B36 auch sicherer machen

In ihrem Antrag zur Prüfung einer grünen Welle verwies die CDU-Fraktion darauf, dass der Zeitpunkt aktuell günstig sei für eine solche Umrüstung.

Denn die Ampelanlagen müssten für die Änderung der Fahrradkreuzungen ohnehin erneuert werden.

Außerdem verwies sie in der Antragsbegründung darauf, dass es vermehrt zu Unfällen mit Einsatzfahrzeugen an der B36 gekommen sei, die mit einer Fahrwegfreischaltung wahrscheinlich nicht passiert wären. Durch die grüne Welle könne die Sicherheit auf der viel befahrenen Bundesstraße erhöht werden.

nach oben Zurück zum Seitenanfang