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Inklusion im Landkreis Karlsruhe

Junge Frau mit Down-Syndrom behält nach zähem Ringen mit der Arbeitsagentur ihren Job

Linnéa Stützel arbeitet gerne in der Küche des Seniorenheims St. Martin in Forchheim. Doch die Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt wollte die inklusive Stelle nicht weiter finanziell fördern. Daraufhin machten die Eltern massiv Druck – mit Erfolg.

Linnéa Stützel liebt ihren Job in der Küche des Pflegeheims St. Martin in Forchheim. Sie sollte für 2021 einen weiteren befristeten Vertrag bekommen, doch die Agentur für Arbeit lehnte eine Anschlussförderung zunächst ab. Foto: Stefanie Kungl

Zwei Wochen war Linnéa Stützel im Januar arbeitslos. Jetzt darf die junge Frau mit Down-Syndrom wieder in der Küche des Seniorenheims St. Martin in Forchheim arbeiten. Die Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt lehnte im Dezember eine Anschlussförderung ihrer Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt ab. Linnéas Eltern wehrten sich jedoch erfolgreich gegen den Bescheid.

21-Jährige braucht dauerhaft Unterstützung

Seit Januar 2020 hatte Linnéa einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag, der mit einem Lohnkostenzuschuss von der Agentur für Arbeit gefördert wurde. Die Agentur begründete ihre Ablehnung damit, dass die 21-Jährige aus Rheinstetten mit einem Grad der Behinderung von 100 nach einem Jahr eingearbeitet sei. „Fakt ist aber, dass sie dauerhaft Unterstützung braucht“, sagt Linnéas Mutter Silke Stützel. „Ohne Förderung kann man sie nicht beschäftigen.“

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