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Netz wird ausgebaut

Rheinstettener Netzgesellschaft investiert weiter in die Fernwärme

Seit 2013 besteht die Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten. Sie verpachtet das Strom- und Gasnetz in der Großen Kreisstadt und baut das Fernwärmenetz kräftig aus.

Eine Frau dreht am Thermostat einer Heizung. Foto: Ole Spata/Archiv Foto: Ole Spata

Mit einem Jahresüberschuss von rund 155.000 Euro schloss das Jahr 2019 der Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten GmbH & Co. KG. Die Bilanzsumme beträgt 15,5 Millionen Euro. Der Gemeinderat Rheinstetten nahm vom Lagebericht 2019, den Kämmerer Torsten Dauth vorgetragen hatte, zustimmend Kenntnis.

Geprüft hatte die Zahlen die Stuttgarter Filiale der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die vom Gemeinderat mehrheitlich auch den Prüfungsauftrag für das nachfolgende Geschäftsjahr der Netzeigentumsgesellschaft erhielt. Der Gewinn wird für die Stärkung des Eigenkapitals der Sparte Fernwärme verwendet.

Das wichtigste Projekt der Netzeigentumsgesellschaft ist der Ausbau des Fernwärmenetzes in Rheinstetten. Zur Finanzierung dieses Vorhabens haben sich die Gesellschafter verpflichtet, das Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent vorhanden sein sollte. Dies soll durch das „Stehenlassen” von Jahresgewinnen erreicht werden. Die Netzeigentumsgesellschaft wurde am 1. August 2013 gegründet. Die Kommandantisten (Gesellschafter) sind die Große Kreisstadt Rheinstetten (51 Prozent), die Netze BW GmbH (24,5 Prozent) und die Stadtwerke Karlsruhe (24,5 Prozent).

Das Geschäftsjahr 2019 der Netzeigentumsgesellschaft war geprägt von der Verpachtung des Strom- und Gasnetzes, der Herstellung neuer Netzanschlüsse und erforderlicher Netzerweiterungen im Strom-und Gasnetz. Die Umsatzerlöse betrugen 941.766 Euro (Vorjahr 980.999 Euro). Im Jahr 2020 nahm die Gesellschaft ein Förderdarlehen auf, um Investitionen in den Ausbau der Fernwärmeversorgung zu finanzieren. Die Summe beträgt 1,5 Millionen Euro. Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft beträgt im Strom- und Gasnetzbereich 11, 6 Millionen Euro und im Fernwärmenetz 3,3 Millionen Euro.

Die Schulden betragen 5,3 Millionen Euro. Für das Jahr 2020 wird nach dem aktuellem Wirtschaftsplan ein Gewinn von 64.000 Euro erwartet; in das Strom- und Gasnetz sollen 613.00 Euro investiert werden. In der Sparte Fernwärme sollen für das Grundnetz und für Verteilerleitungen rund zwei Millionen Euro ausgegeben werden.

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