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Wandern in der Region

Ruinen im Grünen: Das neue BNN-Wanderbuch widmet sich Wegen mit historischem Dreh

Wenn es um das Wandern geht, ist die Region eine Schatzkiste. Direkt vor der Haustür bieten Schwarzwald, Kraichgau, Pfalz und Elsass malerische Wege, die an interessanten historischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. 40 von ihnen haben wir zu unserem nunmehr dritten BNN-Wanderbuch zusammengefasst.

Eindrucksvolle Mauern: In der Klosterruine Hirsau sind Relikte unterschiedlicher Baustile zu finden. Neben der romanischen Basilika gibt es einen gotischen Kreuzgang und die spätgotische Marienkapelle. Foto: Kromer

Wilde Wälder, malerische Ausblicke, pittoreske Örtchen und dazwischen eindrucksvolle Burgen und Ruinen – der Region mangelt es wahrlich nicht an spannenden Ausflugszielen. Und wie ließen sich diese Landschaften und historischen Bauwerke besser erkunden und erleben, als bei einer ausgedehnten Wanderung?

Schöne Aussichten: Panoramablicke bietet die Strecke zwischen Baden-Baden und Neuweier. Foto: Erle

Die Kapitel des Buches sind in die vier Gebiete Schwarzwald, Pfalz, Kraichgau und Elsass unterteilt. Ein gesondertes Kapitel stellt Wanderwege in Stadtnähe vor. Die Streckenlängen und Schwierigkeitsgrade variieren, sodass für Jedermann eine passende Wanderung zu finden ist.

Das neue BNN-Wanderbuch enthält 40 spannende Wanderungen in der ganzen Region. Foto: BNN

Jede Tour führt an einem historischen Bauwerk vorbei

Alle vorgestellten Touren haben eine Gemeinsamkeit: Jede führt an mindestens einem historischen Bauwerk vorbei; oder an dem, was davon übrig ist. So geht es mit Wandertipp-Autorin Regina Beuscher auf ruhigem Rundkurs mit Blick auf die Burgendreifaltigkeit Trifels, Anebos und Münz beim pfälzischen Annweiler vorbei. Günter Kromer führt historisch interessierte Wanderer zur Heidelberger Thingsstätte. Und im Kraichgau säumen Bergkapellen den von Michael Erle beschriebenen Weg von Menzingen nach Odenheim.

Beliebtes Ausflugsziel: Die Burg Trifels thront über dem Pfälzerwald. Foto: Pfalz.Touristik/Dominik Ketz

Auf grün unterlegten „Wissenswertes“-Seiten erfahren die Leser außerdem viele interessante Fakten über die jeweiligen Gegenden. Dazu gehören die spannenden Legenden rund um den Gernsbacher Stadtteil Obertsrot, der den Startpunkt einer neun Kilometer langen Wanderung des langjährigen Wandertipp-Autors Werner Nestler bildet, die unter anderem am Schloss Eberstein, der sagenumwobenen Klingelkapelle und einem Kriegerdenkmal vorbeiführt, von dem sich ein sagenhafter Panomarablick vom Merkur über den Eichel- und Mahlberg bis zum Bernstein bietet.

Wissenswertes über Schnapsbrunnen

„Wissenswertes“ gibt es auch über die mehr als 150 Wasserfälle im Schwarzwald, die Tradition der Schnapsbrunnen oder den impressionistischen Maler Max Slevogt zu erfahren, dessen Lebensweg die Inspiration für einen Rundweg beim pfälzischen Örtchen Leinsweiler gab. Die etwa zehn Kilometer lange Strecke mit Abkürzungsmöglichkeiten wird von Wandertipp-Autorin Janina Croissant vorgestellt.

Ab sofort erhältlich

„Zwischen Geschichte und Natur. 40 abwechslungsreiche BNN-Wandertipps für den Schwarzwald, den Kraichgau, die Pfalz und das Elsass“ gibt es ab sofort in allen BNN-Geschäftsstellen, im Buchhandel und unter www.bnn.de/onlineshop .

Einige Hinweise in Sachen Corona: Die Einreise nach Frankreich ist Stand jetzt und voraussichtlich noch bis in den Juni hinein nur aus „triftigem Grund“ gestattet. Wer eine der acht Touren im Elsass möchte, sollte sich zuvor über die aktuellen Einreisebestimmungen unseres Nachbarlandes informieren.

Wie im Märchen: Ein Hohlweg, der auf dem Weg zum Schloss Bruchsal erwandert wird. Foto: Kromer

Auch beim Wandern müssen zudem die geltenden Corona-Regeln beachtet werden. Bitte halten Sie zu anderen Wanderern den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes kann auch mit den Personen eines weiteren Hausstands gewandert werden. Das heißt, alle Bewohner zweier Haushalte dürfen miteinander wandern, beispielsweise zwei Familien. Drei Freunde aus drei Haushalten allerdings nicht.

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