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Bitteres Ende nochmal aufgeschoben

Schock an Karlsruher Theatern: Stadt fordert plötzlich Mieten zurück

Kurzzeitig befand man sich bei den Bühnen im Karlsruher Theaterhaus in einem Schockzustand. Es schien, als hätte die Stadt die bislang gestundete Miete auf einen Schlag zurückfordern wollen.

Kulturzentrum mit Geldknappheit: Das Theaterhaus Karlsruhe beherbegt drei Bühnen - das Sandkorn, die marotte und das Jakobus-Theater. Die Mieten für die Räume werden derzeit wegen der Coronakrise gestundet. Foto: Andreas Jüttner

Für einen kurzen Moment sah es so aus, als käme für die Bühnen im Karlsruher Theaterhaus schon jetzt das dicke Ende der Corona-Krise. Am 30. September entdeckte Markus Künstler, Leitungsmitglied des Jakobus-Theaters, beim zufälligen Blick auf das Konto der Amateurbühne, dass seitens der Stadt Karlsruhe ein beträchtlicher Abbuchungsvormerk vorlag: 12.500 Euro hätten demnach am 1. Oktober eingezogen werden sollen – zur Begleichung der seit Ausbruch der Corona-Krise gestundeten Miete der Räume im Theaterhaus, das in städtischem Besitz ist.

Zwar habe sich durch ein Telefonat dann schnell geklärt, dass die Verlängerung der Stundung bewilligt sei. Die Abbuchung wurde zurückerstattet. Auch das ebenfalls von einer Abbuchung betroffene Figurentheater „marotte“ bekam sein Geld zurück, dem Sandkorn blieb der Ärger mangels Einzugsermächtigung erspart.

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