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Keine offizielle Bestätigung

Weiter Unklarheit um Zukunft an der Spitze der Karlsruher Oper

In der Frage, wie es an der Spitze der Karlsruher Oper weitergeht, halten sich alle Seiten derzeit auffällig bedeckt. Seit einiger Zeit wird mehr oder minder offen darüber gesprochen, dass Nicole Braunger, die Operndirektorin, und weitere Mitarbeiter ihrer Sparte das Haus zum Ende der Spielzeit verlassen wollen. Das Staatstheater hat diese Entwicklung bislang weder bestätigt noch dementiert.

IMAGE-266777 Foto: N/A

In der Frage, wie es an der Spitze der Karlsruher Oper weitergeht, halten sich alle Seiten derzeit auffällig bedeckt.

Seit einiger Zeit wird mehr oder minder offen darüber gesprochen, dass Nicole Braunger, die Operndirektorin, und weitere Mitarbeiter ihrer Sparte das Haus zum Ende der Spielzeit verlassen wollen. Das Staatstheater hat diese Entwicklung bislang weder bestätigt noch dementiert.

In der Frage, wie es an der Spitze der Karlsruher Oper weitergeht, halten sich alle Seiten derzeit auffällig bedeckt.

Auf die Bitte der Badischen Neuesten Nachrichten an den Generalintendanten Peter Spuhler, zu dem Umstand Stellung zu beziehen, dass der mögliche Wechsel einer Opernchefin, die ihr Amt erst vor eineinhalb Jahren angetreten hat, durchaus ungewöhnlich sei, erklärte die Kommunikations- und Marketingabteilung des Hauses in einem Schreiben: „Die Entwicklung in den sechs Sparten unseres Hauses stimmt uns zutiefst optimistisch. Die Theaterleitung macht ihr planvolles Handeln an Fakten und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam fest. So handeln wir nicht nur im Sinne des Theaters, sondern auch im Sinne der Mitarbeiter*innen. An kursierenden Gerüchten beteiligen wir uns nicht“.

Weder bestätigt noch dementiert

Seit einiger Zeit wird mehr oder minder offen darüber gesprochen, dass Nicole Braunger, die Operndirektorin, um vorzeitige Auflösung ihres Vertrags gebeten habe. Weitere wichtige Mitarbeiter der Sparte sollen ebenfalls die Absicht hegen, das Haus möglichst bald zu verlassen. Das Staatstheater hat diese Entwicklung bislang weder bestätigt noch dementiert. Braunger selbst war am Mittwoch weiterhin für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Auskunft erst 2020?

Wenn man das Antwortschreiben aus dem Karlsruher Staatstheater wörtlich nimmt, so ist mit einer Antwort auf die anstehenden Fragen frühestens Anfang nächsten Jahres oder noch später zu rechnen.

Heißt es doch in der E-Mail: „Strategische Fragen zur Personalgestaltung und Positionierung einzelner Sparten inklusive der programmatischen Gestaltung werden zum Spielzeitende in der Bilanzkonferenz beziehungsweise bei der Veröffentlichung des angedachten Spielplans vorgestellt. Das ist der Ort und die Zeit, um Zukunftsfragen und Ausrichtungen am Staatstheater ausführlich zu besprechen und zu erläutern“. Möglicherweise wird dann noch von weiteren Abschieden die Rede sein müssen. Michael Hübl

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