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Kandidatur bestätigt

Siegmund-Schultze möchte KSC-Präsident werden

Holger Siegmund-Schultze wird als Präsident des Karlsruher SC kandidieren. Das kündigte er am Montagnachmittag gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten. "Als Vizepräsident habe ich den Veränderungsprozess im Verein mit initiiert und möchte in Zukunft als Präsident die weiteren notwendigen Veränderungen umsetzen", erklärte er.

Kandidiert als KSC-Präsident: Vize Holger SIegmund-Schultze. Foto: GES

Holger Siegmund-Schultze wird als Präsident des Karlsruher SC kandidieren. Das kündigte er am Montagnachmittag gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten an.

"Ich habe heute meine Kandidatur für das Amt des KSC-Präsidenten abgegeben. Als Vizepräsident habe ich den seit rund zwei Jahren andauernden Veränderungsprozess im Verein mit initiiert und möchte in Zukunft als Präsident die weiteren notwendigen Veränderungen erfolgreich umsetzen", erklärte der amtierende Vize-Präsident, der am Vormittag noch letzte Gespräche mit Beiratsmitgliedern geführt hatte.

Rolf Dohmen bekräftigte am Montag seine Absicht, sich auch als Vize-Präsident in einem Vorstand mit Siegmund-Schultze den Mitgliedern zur Wahl anzubieten. Ein Vorstand mit Siegmund-Schultze und Günter Pilarsky, an deren Seite sich Dohmen und damit ein Sportfachmann im Beirat gesellt, findet in Gremien Befürworter, die Martin Müller nicht mehrheitlich unterstützen.

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Müller, der dem „Bündnis KSC“ angehört, das Ingo Wellenreuther mit einem Aktienkauf über sechs Millionen Euro zum Rücktritt zwang und den KSC so eine Insolvenz ersparte, hatte die „breite Unterstützung in den Gremien“ zur Voraussetzung für seine Kandidatur als Vize gemacht. Der Unternehmer Kai Gruber und der Netzwerker Axel Kahn wollen die Mitglieder überzeugen, City-Manager Frank Theurer spielte zuletzt offen mit dem Gedanken, zur Wahl anzutreten.

Verschicken der Ausschreibung dauerte länger

Während die Satzung des KSC nach Wellenreuthers Rückzug am 14. Mai eigentlich eine „unverzügliche“ Nachwahl festlegt, verwundert Mitglieder, dass die Ausschreibung nach wie vor nicht in ihren Briefkästen gelandet ist. Dazu erklärt der Wahlausschussvorsitzende Sathia Lorenz auf Nachfrage: „Die Schreiben an die 5.005 wählbaren Mitglieder wurden unmittelbar nach der Erstellung am 20. Mai von einer Fremdfirma gedruckt und am 28. Mai bei der Deutschen Post eingeliefert. Aufgrund der  Feiertage war eine schnellere Einlieferung nicht möglich.

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Wegen der aktuellen Situation dürfte es auch zu längeren Postlaufzeiten kommen.“ Lorenz rechnete am Montag mit einer Zustellung noch vor dem Feiertag. Danach beginnt die zweiwöchige Bewerbungsfrist, an das sich das Prüfverfahren des 17-köpfigen Wahlausschusses und die fristgemäße  Einladung der Mitglieder anschließt. So ist die Wahl des neuen Präsidenten frühestens in der dritten Juli-Woche realistisch.

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