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Künstliche Beatmung

Städtisches Klinikum entlässt zweite Covid-19-Patientin aus dem Elsass

Die zweite von drei Covid-19-Patienten aus dem Elsass wurde am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen. Das Städtische Klinikum hatte am 22. März drei Patienten aus dem Universitätsklinikum Straßburg aufgenommen, die künstlich beatmet werden mussten.

Die Elsässerin bedankte sich beim Städtischen Klinikum. Sie musste wegen einer Covid-19-Infektion künstlich beatmet werden. Foto: Markus Kümmerle/Städtisches Klinikum Karlsruhe

Nachdem am 2. April bereits die erste der drei Covid-19-Patienten aus dem Elsass entlassen wurde, kann nun auch die zweite Patienten das Städtische Klinikum verlassen. Es handelt sich um eine 63-jährige Frau, die aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus künstlich beatmet werden musste. Sie war gemeinsam mit zwei weiteren Patienten am 22. März aus dem Universitätsklinikum Straßburg nach Karlsruhe verlegt worden. Dort musste sie künstlich beatmet werden.

Man wolle sich mit den französischen Nachbarn solidarisch zeigen, sagte Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup bei der Verlegung. Das Universitätsklinikum Straßburg war an seine Belastungsgrenze gelangt. In Karlsruhe wurden die drei Elsässer intensivmedizinisch betreut.

Patientin soll sich in Elsässer Krankenhaus erholen

Am Mittwochmittag konnte die 63-Jährige in einem Krankenwagen die Rückreise in ihre Heimat antreten. Bereits am 1. April hatte man sie von der künstlichen Beatmung auf Spontanatmung umgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung des Städtischen Klinikums. „Der Patientin geht es so gut, dass wir sie mit entsprechender Hilfe sogar nachhause hätten entlassen können“, erklärte Uwe Spetzger, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. „Da aber auch ihr Mann in einem Krankenhaus liegt, soll sie sich zunächst im Hôpital de Hautepierre weiter erholen.“

Vor der Verlegung nach Karlsruhe sei der Zustand der 63-Jährigen bereits äußerst kritisch gewesen. Sie sei mehrere Tage invasiv beatmet worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Wir freuen uns sehr, dass unser Behandlungskonzept hier von so viel Erfolg gekrönt war. Das motiviert unsere Teams vor Ort, die schon sehr viel Erfahrung im Umgang mit COVID-19-Patienten sammeln konnten, ungemein“, unterstrich Spetzger.

Die Elsässerin selbst lobte die Arbeit der Karlsruher Pflegekräfte und Ärzte ausdrücklich. „Ich wollte mich bedanken, dass es so gut gelaufen ist“, sagte die 63-Jährige. „Das ist ein super Krankenhaus mit super Personal, ihr habt mir das Leben gerettet!“

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