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Vorsicht an der Haustüre

Mitarbeiter eines Hamburger Ökostromanbieter geben sich in Karlsruhe als Stadtwerke-Leute aus

Beim Kampf um neue Kunden ist manchen Stromanbietern jedes Mittel recht. Das Hamburger Ökostromunternehmen LichtBlick SE ging nun aber offenbar einen Schritt zu weit.

Vorsicht geboten: Bei Haustürgeschäften bekommen Kunden nicht immer einen Vertrag zum Unterschreiben vorgelegt. Foto: Christin Klose/dpa

Normalerweise macht Karl Berger keine Geschäfte an der Haustür. Als Anfang Juni ein Mann an seiner Wohnung in Grötzingen klingelt und sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe vorstellt, hat er auch keine Vorbehalte.

„Ich war gerade in Eile und dachte, dass es um einen Wasserschaden in unserem Haus geht“, erinnert sich Berger. Doch der Fremde will keinen Wasseranschluss in Augenschein nehmen, sondern die Stromabrechnung der vergangenen Jahre. „Sie zahlen 34 Cent pro Kilowattstunde. Wir bieten ihnen 26 Cent an“, lautet daraufhin das verlockende Angebot, auf das Berger zunächst einmal eingeht.

Als der vermeintliche Stadtwerke-Mitarbeiter weiterzieht, kommt Berger die Geschichte jedoch merkwürdig vor. Und nach einem Anruf steht fest: Der Mann hat gelogen und ist im Auftrag eines anderen Anbieters unterwegs. „Aber ich beruhigte mich, dass ich keinen Vertrag eingehe, wenn ich nichts unterschrieben habe“, erzählt der Grötzinger im Gespräch mit den BNN. Ein Irrtum, wie sich wenig später herausstellt.

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