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Das Ende der Totenstille

Tollhaus-Chefin Britta Velhagen freut sich auf den Neustart der Kultur in Karlsruhe

Britta Velhagen hat entscheidend zur Entwicklung des Kulturzentrums Tollhaus und zur Etablierung der soziokulturellen Szene in Karlsruhe beigetragen. Und irgendwie ist ihr das Tollhaus längst zur Heimat geworden. „Auch in den 15 Monaten des Lockdowns war ich praktisch jeden Tag hier“, sagt sie.

Tollhaus-Geschäftsführerin Britta Velhagen trug entscheidend zur Etablierung der soziokulturellen Szene in Karlsruhe bei. Foto: Artis - Uli Deck

Wenn Britta Velhagen von der Spendenbereitschaft der Tollhaus-Besucher erzählt, dann fehlen ihr fast die Worte. „Das war einfach phänomenal“, sagt sie. „In einer solchen Größenordnung hätten wir das niemals erwartet.“ Manche Spender hätten sogar einen Dauerauftrag eingerichtet, um ihrer Lieblings-Kulturstätte monatlich einen Betrag zukommen zu lassen.

„Die Leute gaben uns offensichtlich das Geld, was sie ohne Corona für Kultur ausgegeben hätten“, freut sich die Tollhaus-Geschäftsführerin über diese „klare solidarische Aussage“. Immerhin sei so alleine durch Spenden ein niedriger sechsstelliger Betrag zusammengekommen. Zuschüsse von Bund und Land sowie die Gewissheit, dass die Stadt Karlsruhe auch noch einen „Corona-Kulturtopf“ gefüllt hatte, halfen dem Tollhaus über die letzten 15 Monate.

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