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Programm des Kulturfestivals

Das plant das Tollhaus Karlsruhe für sein Sommerprogramm „Oh, wie schön wär’s Zeltival“

Trotz Corona-Pandemie kann sich das Tollhaus-Programm „Oh wie schön wär’s Zeltival“ sehen lassen. Im Vergleich zum vergangenen Sommer ist der bürokratische Aufwand beim Einlass der Besucher aber höher geworden.

Seit Jahrzehnten für groovige Musik bekannt ist die deutsche Formation Kraan um Bassist Helmut Hattler (rechts), die am 8. Juli im Tollhaus gastieren wird. Foto: Steffen Meyer

Unter dem Motto „Oh wie schön wär’s Zeltival“ werden vom 24. Juni bis Mitte August in und um das Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus rund 40 Veranstaltungen stattfinden. „Das sind fast so viele wie bei einem normalen Tollhaus-Zeltival“, sagte Pressesprecher Johannes Frisch bei der Vorstellung des Programms.

Allerdings erwarte man deutlich geringere Zuschauerzahlen aufgrund der weiterhin geltenden Corona-Beschränkungen. „Corona beschäftigt uns nach wie vor stark“, sagte Geschäftsführer Bernd Belschner. Im Vergleich zum vergangenen Sommer sei der bürokratische Aufwand beim Einlass der Besucher höher geworden.

Man habe die organisatorischen Abläufe nach den Erfahrungen von 2020 optimiert und im Außenbereich sowie im großen Saal kleine Veränderungen vorgenommen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen sollen.

Künstler im Tollhaus Karlsruhe kommen auch aus den USA

Die „frohe Botschaft“ sei, „dass es gelungen ist, einen großen Teil der Künstler, die wir im vergangenen Jahr schon für das reguläre Zeltival eingeplant hatten, hierher zu bekommen.“

In diesem Jahr wird das Zeltival wieder deutlich internationaler.
Bernd Belschner, Geschäftsführer

Die zweite frohe Botschaft ist: „In diesem Jahr wird das Zeltival wieder deutlich internationaler. Vor drei Wochen hätten wir etwa noch nicht für möglich gehalten, dass die amerikanischen Künstler kommen können.“

Die ausgewählten Programmpunkte, die Belschner und Frisch vorstellten, unterstreichen die internationale Ausrichtung. Besonders am Herzen liegt Belschner das Projekt „Ghetto Songs“ des in New York lebenden Trompeters Frank London, das die Musik der Ghettos aus verschiedenen Kulturen aufleben lässt (9. Juli).

Ein weiterer Höhepunkt ist der Startrompeter Branford Marsalis am 15. Juli. Er wird zwei Konzerte à 60 Minuten an einem Abend geben, um die große Nachfrage nach Karten bedienen zu können. Konzerte wie dieses werden auch ermöglicht durch „Neustart Kultur“, das Förderprogramm des Bundes.

Auch Götz Alsmann, der mit seinem Programm „L.I.E.B.E.“ (5. Juli) auftritt, wird zwei Konzerte am Abend geben. Der kubanische Pianist Roberto Fonseca wird, nachdem sein Konzert bereits zweimal verschoben wurde, am 6. August gastieren. Die junge nationale Musikszene kommt zum Zuge mit zehn Acts aus dem deutschsprachigen Raum. Und Freunde der Krautrock-Institution Kraan können sich auf den 8. Juli freuen. Da spielt die Band ihr erstes Konzert seit langem.

Verleihung des internationalen Radio-Kabarettpreises im Tollhaus Karlsruhe

Als „Ritterschlag“ bezeichnete Bernd Belschner die Austragung der Verleihung des internationalen Radio-Kabarettpreises „Salzburger Stier“ (zusammen mit dem SWR). Der Preis gilt als der „Radio Oscar“ und wird in diesem Jahr zum 40. Mal von Sendern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol verliehen. Die Veranstaltung präsentiert an zwei Tagen (25. und 26. Juni) die Preisträger von 2020 und 2021. Eine von ihnen ist die Slam Poetin Lara Stoll.

Lara Stoll tritt am ersten der zwei Abende umfassenden Gala des Kabarettpreises „Salzburger Stier“ (25./26. August) auf. Foto: Jonas Reolon

Man wolle das Programm nicht überfrachten, aber „Sie müssen damit rechnen, dass immer noch was dazu kommen kann“, kündigte Belschner an. Das Programm wird ständig aktualisiert und kann unter www.tollhaus.de abgerufen werden.

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