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Verbrauch wird reduziert

Trotz Energiekrise: Landratsamt in Karlsruhe ist zwischen den Feiertagen geöffnet

Die Ratshausverwaltung in Karlsruhe möchte Energie sparen und legt deshalb zwischen den Jahren eine Pause ein. Für den Landkreis ist das keine Option.

Landratsamt Karlsruhe zwischen der Beiertheimer Allee und Kriegsstraße
Energie gespart wird in der Landkreis-Verwaltung auch ohne Zwangspause. (Archivfoto) Foto: Rake Hora

„Das Landratsamt hat selbstverständlich zwischen den Feiertagen geöffnet“, versicherte Landrat Christoph Schnaudigel vor kurzem in der Sitzung des Verwaltungsausschusses. Es gebe so viel Publikumsverkehr in den Servicecentern der Kreisverwaltung, dass man es sich nicht leisten könne, zu schließen.

Energie gespart wird in der Landkreis-Verwaltung auch ohne Zwangspause. Die Versorgung mit Strom und Gas sei für die Landkreisliegenschaften auf absehbare Zeit gesichert, hieß es in der Sitzung: Die Lieferverträge laufen bis Ende 2023 und 2025.

Energieverbrauch soll reduziert werden

Ohnehin werden nur noch rund die Hälfte aller Kreisliegenschaften mit fossilen Brennstoffen beheizt. Großliegenschaften wie das Berufliche Bildungszentrum Ettlingen (BBZ), das Gewerbliche Bildungszentrum Bruchsal (GBZ) und die Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal beziehen ihre Wärmeenergie aus örtlichen Nahwärmenetzen.

Die Außenstelle Kronau der Ludwig-Guttmann-Schule wird im Herbst an ein örtliches Nahwärmenetz angeschlossen, die Astrid-Lindgren-Schule Forst, die Handelslehranstalt Bruchsal und die Ludwig-Guttmann-Schule Karlsbad stehen als nächste an.

Der Energieverbrauch wird ebenfalls reduziert. So werden mit Ausnahme der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) Raumtemperaturen in Verwaltungsgebäuden und Beruflichen Schulen abgesenkt, Flure, allgemeine Bereichen und Technikräume nach Möglichkeit gar nicht beheizt und – wo vorhanden – eine dezentrale Warmwassererzeugung für Handwaschbecken abgeschaltet.

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