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Herausforderungen durch Corona

Trotz reduzierter Bettenzahl: Plätze im Erfrierungsschutz in Karlsruhe reichen aus

Für Obdachlose sind die eisigen Temperaturen lebensgefährlich. In Karlsruhe gibt es verschiedene Hilfsangebote - die jedoch nicht jeder annehmen möchte. Dann ist die Bevölkerung gefordert.

Auch hier gelten die Hygieneregeln: Der Tagestreff „Tür“ in der Kriegsstraße 88 ist eine wichtige Anlaufstelle für obdachlose Männer. Eine vergleichbare Einrichtung für Frauen ist der Tagestreff für Frauen (TafF). Foto: Jörg Donecker

Ein Bett, eine Dusche, ein heißer Tee: Diese Dinge sind bei den derzeit eisigen Temperaturen für obdachlose Menschen wichtiger denn je. Hilfe bietet die Stadt Karlsruhe mit dem Erfrierungsschutz für Männer in der Kriegsstraße 88. Ein solches Angebot für Frauen findet sich im Hotel Anker in der Lameystraße.

„Corona stellt uns momentan vor zusätzliche Herausforderungen“, erklärt Uwe Schlindwein, der den Erfrierungsschutz für Männer leitet. So gilt natürlich auch in der Kriegsstraße 88: Abstand halten und Maske tragen. Dazu sagt Schlindwein: „99 Prozent der Männer verhalten sich hier vorbildlich und halten sich an die Regeln.“

Von 19.30 bis 8 Uhr finden momentan rund 40 Männer Unterschlupf - und diese Plätze reichen aus. „Abweisen mussten wir noch niemanden“, sagt Schlindwein. Durch Corona seien die Zimmer aber nicht so belegt wie in normalen Zeiten. So schlafen in den Acht- und Sechsbettzimmern derzeit nur drei bis fünf Männer.

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