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Ausreißer in der Unfallstatistik

Risiko Pedelec: Unfälle mit motorisierten Fahrrädern nehmen in Karlsruhe deutlich zu

In der Fahrradhauptstadt Karlsruhe fallen Pedelec-Unfälle aus dem Rahmen. Besonders Pedelec-Neulinge realisieren Risiken teils zu spät. Um dem vorzubeugen, starten bald auch in Karlsruhe kostenlose Kurse.

Extraschwung: Das höhere Tempo bei der Radfahrt mit Elektromotor schätzt nicht jeder richtig ein. Mit einem Pedelec ist die Gefahr größer, in einen Unfall verwickelt zu werden. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Geringes Infektionsrisiko, neue Fahrradspuren, bessere Radwege, warmes und trockenes Wetter bis weit in den Herbst: Im Corona-Jahr 2020 sind viele Karlsruher noch häufiger als sonst aufs Fahrrad gestiegen. Andere sind dazugekommen – auch, weil Modelle mit unterstützendem Elektromotor das Fortkommen mit Pedalkraft deutlich erleichtern.

Doch in der Unfallstatistik der Polizei für Deutschlands fahrradfreundlichste Großstadt fallen Pedelecs negativ auf.

Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs in Karlsruhe wird inzwischen gezielt erfasst und steigt seit 2018 beständig. Zählte die Polizei im Stadtgebiet von Januar bis November 2018 noch 40 Unfälle mit Pedelecs, waren es im selben Zeitraum 2019 schon 51. Im zurückliegenden Jahr 2020 wurden der bis zum 1. Dezember bereits 63 Pedelec-Unfälle gemeldet, wobei klar ist, dass nicht jedes entsprechende Vorkommnis aktenkundig wird.

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