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„I hätt do mol e Frog“

Warum die Karlsruher „Mensa Moltke“ seit Jahren hinter Baugerüsten verschwindet

Die mit Architekturpreisen ausgezeichnete „Mensa Moltke“ in Karlsruhe versteckt sich seit mittlerweile zwei Jahren hinter dem dichten Gestänge eines Baugerüsts. Der Grund: Dach und Fassaden sind undicht. Eigentlich sollte alles bis 2020 fertig sein. Und jetzt?

Hinter Gerüst-Gittern: Die preisgekrönte „Mensa Moltke“ steckt seit 2018 in der Sanierungsphase. BNN-Leserin Isabella Pallmer-Roth fragt sich, wann es dort endlich wieder vorangeht. Foto: Jörg Donecker

Es ist schon ein stattliches Gestänge, das sich rund um den Neubau der „Mensa Moltke“ stemmt. Nicht nur einfache Vertikalrahmen und horizontal angebrachte Gerüstböden flankieren die Außenfassade. Zusätzlich sind diese Teile noch durch diagonal verlaufende Stangen gestützt, sodass die Gesamtkonstruktion stellenweise rund drei Meter tief ist. Das Ganze hat beinahe die Anmutung einer modernen, industrialisierten Version des Strebewerks gotischer Kathedralen. Nur, dass sich darüber nicht das erhabene Bauwerk sichtbar erhebt, sondern komplett unter einem Gerüstdach verschwindet.

Dabei ist die „Mensa Moltke“ durchaus sehenswert: 2007 fertiggestellt, wurde das Gebäude mit der auffälligen Fassade und Innenarchitektur an der Moltkestraße mehrmals ausgezeichnet. In der Studi-Zeitschrift „Unicum“ schaffte der Bau es auf Platz drei bei der Wahl zur Mensa des Jahres 2007 – in der Kategorie Atmosphäre sogar auf Platz eins. 2008 erhielt die Studenten-Kantine den Titel „Ort im Land der Ideen“ der bundesweiten Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“. Zuletzt wurde sie auch von der Tierschutzorganisation Peta als veganfreundliche Mensa ausgezeichnet.

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