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Kolumne "Zusammen zuhause"

Warum die Katze mit Durchfall indirekt auch unter Covid-19 leidet

Die Kolumne "Zusammen zuhause" zur Coronavirus-Krise: Was macht eine Katze, deren Durchfall-Medikament wegen der Covid-19-Krise nicht lieferbar ist? Sie wird kreativ und gönnt sich Klopapier. Ihren Besitzern hilft Helge Schneider bei der Bewältigung dieser kleinen Krise.

In der Kolumne "Zusammen zuhause" berichten die BNN-Redakteure über ihren Alltag in Zeiten des Coronavirus. Foto: peterschreiber.media/Adobe Stock, imago (Montage)

Tierisches Timing: In Zeiten der Corona-Krise bringt so ein Haushalt mit vierbeinigem Familienmitglied einen schönen Rattenschwanz an Kuriositäten mit sich. Unsere Katze ist nämlich eine echte Grazie und hat nicht nur hohe Ansprüche an ihre Toilette, sondern besondere Bedürfnisse. Spezialfutter vom Tierarzt zum Beispiel.

Denn – Vorsicht, es wird kurz eklig – die Mieze hat chronischen Durchfall, nicht lebensbedrohlich, aber für alle Beteiligten einfach unangenehm. „Willst du eine saubere Katze haben, musst du im Geschäft nach Katzenklo fragen“, singt Helge Schneider.

Familien im Ausnahmezustand: Schulen und Kitas sind geschlossen. Die Eltern arbeiten im Homeoffice. Der Alltag folgt in Zeiten der Corona-Pandemie neuen Regeln. Wie verändert sich dadurch das Zusammenleben? Darüber berichten in dieser Kolumne BNN-Redakteure mit unterschiedlichen Familienkonstellationen.

An die mehrmals tägliche Putz-Routine gewöhnt mensch sich schnell, zum Beispiel durch das passende Repertoire zum Mitsingen: „Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh“. Doch die Mieze soll ja auch zustimmen können.

Nach Monaten des Ausprobierens mit Futtermitteln sowie aufwendigen und luxuriös kostspieligen Labortests war schließlich das Schwarze Schaf unter den Krankheitserregern ausgemacht – und die Lösung gefunden: Ein spezielles Antibiotikum, vorwiegend bei Schweinen angewendet, sollte uns helfen.

Katzen-Medikament wegen Coronavirus nicht lieferbar

Der „riesige Sack“ des Medikaments in Pulverform, den unser Tierarzt uns ankündigte, war schnell bestellt. Und dann kam das Coronavirus. Der riesige Sack voller medizinischer Hoffnung war nicht lieferbar. Auf unbestimmte Zeit.

Also weiter: Katze trösten, Wohnung putzen, zur Sicherheit noch einen Sprühstoß Desinfektionsmittel… und dann ging die Flasche zur Neige, genau zu dem Zeitpunkt, als menschliche Hamster die Drogeriemärkte und Apotheken zu stürmen begannen.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise in der Region im Überblick

Apropos Hamsterbacke: „Die Katze frisst mir die Haare vom Kopf / Eine Katze frisst den ganzen Tag / Damit es ihr gut geht, will sie fressen / Ich stelle ihr was hin / Sie isst das auf“, heißt es bei Helge Schneider weiter.

Unsere kleine Mitbewohnerin ist, ganz katzentypisch, ziemlich gefräßig und zugleich überaus wählerisch. Nudeln oder Reis würdigt sie beispielsweise keines Blickes. Aber in Krisenzeiten wird die Katze kreativ.

Katze gönnt sich Klopapier

Denn – und da können die menschlichen Hamster beruhigt sein und sämtliche Verschwörungstheorien zu den gehorteten Klopapier-Bergen legen: Klopapier oder Küchenrolle kann man scheinbar doch essen – als die Katze das herausfand, war sie ganz von der Küchen-Rolle.

Diese Katze beweist: Klopapier (beziehungsweise andere Zellstoff-Produkte) sind sehr wohl essbar. Foto: Karin Stenftenagel

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