Skip to main content

Fans erinnern sich

Was KSC-Fans mit der Haupttribüne im Wildpark verbinden

Es sind nur noch wenige Tage, dann wird die alte Haupttribüne im Karlsruher Wildparkstadion nach über 27 Jahren abgerissen und Geschichte sein. Aus diesem Anlass haben wir Fans gefragt, welche Erinnerungen sie mit dem Bauwerk verbinden – sowohl gute als auch schlechte Erlebnisse sind darunter.

Die Haupttribüne im Wildpark bei Sonnenschein und Spielbetrieb. Foto: Rake Hora/BNN

Wenn Cristian Grapatin aus Eggenstein die Haupttribüne betrachtet, muss er immer an seinen Vater denken. „Er beziehungsweise sein Arbeitgeber, die Firma Greschbach, haben die Überdachung gebaut“, erklärt er.

Der Karlsruher Alexander Bossert sagt, dass er beim KSC-Familientag öfter auf der Haupttribüne war und sogar mal auf einem Foto in den BNN. „Ich kannte noch die alte Tribüne, jetzt die, und mit der neuen ist das dann schon meine dritte Tribüne“, so Bossert.

Patrizia Muscheler und ihr Mann verbinden mit der Haupttribüne etwas ganz Besonderes. Muscheler erhielt vor 30.000 Zuschauern ihren Heiratsantrag im Stadion. „Das war ein absolut perfekter Hintergrund“, sagt sie.

Björn Burst aus Bühl-Moos erinnert sich an das Jahr 2011, als der damalige KSC-Trainer Uwe Rapolder gegenüber Fans auf der Haupttribüne einen „Stinkefinger“ bei der 1:4 Heimniederlage gegen Ingolstadt gezeigt hatte. Kurz danach wurde Rapolder gefeuert.

Bei Hans-Dieter Hartmann aus Karlsruhe sind es vor allem die Erfolge, die in Erinnerung bleiben. Damit meint der Kommunikationsmanager erfolgreiche Ereignisse wie das Spiel, das den Wiederaufstieg des KSC in die Zweite Liga besiegelt hat. „Und selbstverständlich das 7:0 gegen den FC Valencia“, fügt er hinzu.

Erste Spielbesuche im Wildpark

Die Karlsruherin Ulrike Heiß muss bei der Haupttribüne an ein 0:0 gegen Schalke denken. „Das war das langweiligste Fußballspiel überhaupt“, sagt Heiß, die bisher nur einmal in ihrem Leben bei einem Fußballspiel im Wildpark war. Bei Aaron Grosz war das erste Live-Spiel im Stadion ebenfalls eine Begegnung gegen Schalke.

Jetzt den KSC-Newsletter abonnieren

Näher dran: Aktuelle Berichterstattung und exklusive Hintergrund-Infos zum KSC - das liefert die BNN-Sportredaktion im neuen kostenlosen Newsletter „Nur der KSC“ jede Woche direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Jetzt anmelden

Auch Stephan Voss aus Karlsruhe-Rüppurr denkt bei der Haupttribüne an seinen ersten Stadionbesuch mit seinem Vater. „Das war 1996 auf der damals neuen Haupttribüne. Wir saßen ganz oben und gewannen 4:0 gegen St.Pauli“, so Voss.

Das erste Spiel von Sandra Schmeiser aus Rheinstetten war drei Jahre früher, am 27. November 1993. „Es war ein bitterlich kalter Tag, mein erster Tag im Wildpark mit zehn Jahren. Wir waren dick eingepackt mit Schal, Handschuhen und Mütze sowie einer Thermoskanne voller Tee – das war damals noch kein Problem“, weiß die heute 38-Jährige noch alles ganz genau.

Ihr Vater nahm sie mit zum Spiel gegen Dortmund auf einen Sitzplatz, Haupttribüne F9. Das „Endergebnis ein 3:3 – Kiriakov traf dreimal. Das war ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmt die KSC-Anhängerin, die bis heute viele weitere Spiele erlebte.

Und Simon Scharrer aus Stutensee bemängelt am Bau, dass er auf den Sitzplätzen trotz Überdachung bei Regen stets nass wurde.

Erinnerungen an Tina Turner in Karlsruhe

Doch nicht nur sportliche Ereignisse fanden in dem Stadion statt. So denkt Daniel Schuch beispielsweise an sein erstes großes Live-Konzert. Das war 1990 der Auftritt von Tina Turner im Wildparkstadion.

„Es war großartig. 40.000 Menschen feiern den Song ‚Simply the best‘“, sagt der Vertriebsleiter des CongressCentrum Pforzheim. Er war zwar auch bei den „Dire Straits“ im Stadion, aber Tina Turner war laut ihm einfach der Hammer.

nach oben Zurück zum Seitenanfang