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Kauf neuer Einsatzfahrzeuge

Wegen Corona: Scheitert die Modernisierung der Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe?

Das Land Baden-Württemberg hat über zwei Millionen Euro für Projekte der Feuerwehr im Landkreis Karlsruhe bewilligt. Doch der moderne Einsatzwagen muss auch in den krisengeschädigten Haushalt der Kommunen passen.

Eine hohe Belastung und Verantwortung für Menschenleben: Im Landkreis Karlsruhe stellen Kommunen besonders Anträge für neue und moderne Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Eine Panne kann sich die Feuerwehr nicht leisten. Denn wenn es brennt, zählt jede Minute. Doch die Einsatzfahrzeuge kommen mit der Zeit in die Jahre. Um sie zu ersetzen oder andere Ausgaben für die Feuerwehr zu ermöglichen, beantragen die Kommunen beim Land Baden-Württemberg eine Förderung. In diesem Jahr sind alle Anträge bewilligt worden. Rund 2,2 Millionen Euro bekommt er Landkreis Karlsruhe. Aber: Die Pläne dazu machten die Städte und Gemeinden vor der Corona-Pandemie.

Nur rund 30 Prozent der Kosten eines Feuerwehrautos bezahlt das Land, der Rest liegt als Eigenanteil bei den Kommunen, erklärt Kreisbrandmeister Jürgen Bordt. „Je besser es der Gemeinde durch Steuereinnahmen geht, desto schneller wird investiert. Das merkt man auch bei der Feuerwehr.” Doch mit Corona ändert sich die Finanzlage. „Womöglich kann man den Eigenanteil für die Projekte mancherorts nicht mehr stemmen”, sagt Bordt.

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