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Weihnachtsgeschäft

Karlsruhe erlebt einen Einkaufs-Samstag der Superlative

Es war der erhoffte Supersamstag für die Weihnachtseinkäufer und für die Geschäftsleute in der Karlsruher City: Der Samstag vor dem dritten Advent ließ die Kassen mächtig klingeln. Beim Handel herrscht Zufriedenheit. Die Kunden hatten mit vollen Läden, Bahnen, Straßen und Parkhäusern zu kämpfen.

Großer Andrang herrschte am dritten Samstag im Advent auf der Kaiserstraße. Gerade um die Haltestelle „Herrenstraße“ drängten sich die Massen; denn besonders viele Leute kamen bei erneut freier Fahrt mit der Bahn zum Großeinkauf. Foto: Jörg Donecker

Es war ein drittes Adventswochenende der Extreme: Dem Sturm auf die Geschäfte am Samstag folgten noch mehr Regen, Wind und Wärme am Sonntag. Die Weihnachtseinkäufer aus Stadt und Region hatten also Glück: Beim großen Shoppen störten nur vereinzelte Schauer.

Der Regen konnte den Trubel der mit Paketen und Tüten bepackten Menschenmassen nicht abkühlen. Nach der großen Wolkendusche am Morgen des dritten Advent zog es dann viele Leute doch noch zum Bummel über den Weihnachtsmarkt.

„Ja, es war der Supersamstag“, freut sich Anne Klausmann, Centermanagerin des Centers „Ettlinger Tor“. „Es war definitiv am meisten los“, versichert sie. „Die Weihnachtsstimmung steigt, das merkt man“, meint sie. Neben Fashion werde nun auch kräftig bei Geschenken wie Schmuck, Schokolade oder Spielen zugegriffen.

Auch Andreas Preissler, Chef von Unikat auf der Kaiserstraße, ist zufrieden, wenngleich das Wetter für die Mall günstiger gewesen sei. Doch das Weihnachtsgeschäft mit der Mode laufe gut.

Theater startet wegen Parkchaos erst später

Das große Kaufen hat am Samstag Verstopfungen auf den Straßen verursacht. Das enorme Autoaufkommen trotz freier Fahrt in der Bahn löste auch bei Parkhäusern Probleme aus. Beteiligte sprachen von einem „Parkchaos“, das sich etwa um die Tiefgarage des Staatstheaters abspielte.

Dort sollte um 19 Uhr „Don Giovanni“ beginnen. Bereits eine halbe Stunde vorher war die Garage voll. Deshalb verschob man die Öffnung des Vorhangs um 20 Minuten. Doch bis 20 Uhr trafen noch Verspätete ein.

Dagegen entspannte sich gegen 19 Uhr der Rummel in den Geschäften deutlich. Dafür war dann auf dem Christkindlesmarkt in der Erbprinzenstraße kaum noch ein durchkommen, während der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten hoch über dem Friedrichsplatz ganz freiwillig einen Stopp einlegte.

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