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Kliniken betonen Stellenwert der Mutter

Wenn die Geburt des Kindes ein Trauma hinterlässt

Das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein, begann für Julia Satzer bereits, bevor ihr Kind auf der Welt war. Jahre später weiß sie: Bei der Geburt ihres ersten Sohnes geschah ihr Unrecht.

Mutter und Kind sind eine Einheit: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt in 56 Richtlinien fest, wie eine selbstbestimmte und gewaltfreie Geburt aussehen soll. Foto: Fabian Strauch/dpa

Auch fünf Jahre nach der Geburt ihres ersten Sohnes erinnert sich Julia Satzer noch an jede Einzelheit. „Hätte ich an diesem Tag keine Hilfe gehabt, alleine hätte ich es besser gemacht“, sagt sie heute. Denn statt Unterstützung habe Satzer erlebt, wogegen sich der Verein Mother Hood bundesweit einsetzt: psychische und physische Gewalt bei der Geburt eines Kindes. „Es ist eklig gewesen, was dort passiert ist.“

Die Schwangerschaft habe Satzer genießen können. „Ein absolutes Wunschkind“, erzählt sie. Die Geburt ihres Sohnes hätte der Abschluss einer ganz besonderen Erfahrung werden sollen.

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