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Frauen oder Männer: Wer riskiert mehr?

Analyse: Viele Gewinne bei „Wer wird Millionär?” fließen nach Baden-Württemberg

Seit 1.500 Folgen haben sich rund 3.000 Kandidaten bei der RTL-Sendung „Wer wird Millionär?“ den Fragen gestellt. Eine Analyse zeigt, wie die Teilnehmer in Baden-Württemberg seit 2019 abgeschnitten haben.

Moderator Günther Jauch will die Sendung solange moderieren, wie es den Zuschauern, aber auch ihm selbst noch Freude macht. . Foto: Stefan Gregorowius / TV Now

Jüngst wurde die 1.500. Ausgabe der Quiz-Show „Wer wird Millionär?” bei RTL ausgestrahlt. Eine aktuelle Studie der Plattform „Online Casinos Deutschland“ hat nun ermittelt, wer besonders erfolgreich in der TV-Sendung war: Mit einer Gewinnsumme von rund einer Million Euro seit 2019 floss ein großer Teil der Gewinne nach Baden-Württemberg. Das meiste Geld ging jedoch nach Nordrhein-Westfalen.

Nach Karlsruhe gingen in den vergangenen zweieinhalb Jahren 16.000 Euro, nach Lahr im Vergleich dazu nur 500 Euro. Spitzenreiter bei der Gewinnsumme in Baden-Württemberg sind Hüfingen im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie Villingen-Schwenningen mit jeweils 250.000 Euro. Danach folgt die Insel Reichenau mit 125.000 Euro.

Besonders oft gescheitert sind die Baden-Württemberger bei der 4.000-Euro-Frage, ausgestiegen sind sie am häufigsten bei 16.000 Euro. Im Hinblick auf die Kategorien ging es bei „Essen und Trinken“ und „Rund um die Welt“ (je drei Mal) nicht weiter.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern können die Kandidaten aus Baden-Württemberg jedoch bei Sport-Fragen glänzen: Bei dieser Kategorie war bei keinem Teilnehmer Schluss.

Männer verlieren mehr Geld

Was auffällt: Männer verlieren laut der Analyse im Schnitt dreimal so viel Geld wie Frauen, gewinnen jedoch auch mehr. Männliche Kandidaten gehen eher Risiken ein als weibliche, wenn sie Günther Jauch gegenübersitzen, heißt es in einer Pressemeldung zu der Analyse.

Das wirkt sich zum einen positiv auf ihre Gewinnsumme aus: In den vergangenen zweieinhalb Jahren gewannen Männer (69.871 Euro) im Schnitt 25.902 Euro mehr als Frauen (43.969 Euro).

Zum anderen fallen Männer allerdings auch tiefer: Während sich Frauen durchschnittlich von 9.227 Euro verabschieden mussten, verloren Männer bei falschen Antworten mehr als dreimal so viel (34.941 Euro).

Lebenserfahrung zahlt sich aus

Von allen Teilnehmenden durften sich 31- bis 40-Jährige über die meisten Gewinne (4.235.500 Euro) freuen, heißt es in der Analyse. Zu hohes Pokern führte dazu, dass 20 Prozent (327.500 Euro) der möglichen Gewinne von Kandidaten in den Zwanzigern auf dem Konto von RTL blieb – dennoch nahmen Kandidaten zwischen 20 und 30 am zweitmeisten Geld (1.617.500 Euro) mit nach Hause.

Die magische Hürde liegt zwischen der 64.000- und 125.000-Euro-Frage.

Ein Tipp für zukünftige Kandidaten: Vor allem bei der 64.000- und der 125.000-Euro-Frage ist Vorsicht geboten, denn etwa die Hälfte ihrer Vorgänger seit 2019 scheiterten an diesen Fragen. Nur einem Kandidaten missglückte hingegen in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Beantwortung der 500-Euro-Frage.

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