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Oft wird ernsthaft ermittelt

Wie die Polizei in Karlsruhe nach Verursachern von Autoremplern sucht

Seit Jahren ist die Zahl der gemeldeten Fälle in der Fächerstadt konstant geblieben. Ein Experten-Team der Polizei bemüht sich um Aufklärung

Martin Antoni von der Karlsruher Polizei zeigt einen Unfallschaden an einem Pkw. Foto: ARTIS - Uli Deck ARTIS - Uli Deck

Die meisten kennen es: diese Linie, die da eigentlich nicht sein sollte. Mal gerade, mal gezackt, in der sich das Sonnenlicht ganz unheilvoll und hässlich bricht und die den Puls mal eben ganz schnell in die Höhe treibt. Ein Kratzer im Lack, der da vorher noch nicht war. Im Idealfall nur ein Kratzer und nicht ein abgerissener Außenspiegel, eine schiefhängende Stoßstange oder eine Schleifspur mit Dellen, die nun seitlich am Fahrzeug prangt. Keine Menschenseele weit und breit. Und auch kein Zettel an der Windschutzscheibe.

„Der würde aber ohnehin nicht ausreichen“, sagt Polizeihauptkommissar Martin Antoni, der in der Verkehrsinspektion häufig mit Fahrerflucht-Delikten zu tun hat. Allein im vergangenen Jahre waren es in Karlsruhe 5.457. „Wenn es nur der Blechschaden ist, dann ist das das eine. Sehr ärgerlich. 200 dieser Delikte hatten aber auch Personenschäden zur Folge“, weiß der Beamte.

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