Skip to main content

Ex-KSC-Trainer

Winfried Schäfer in Teheran entlassen

Bereits am Wochenende gab es Gerüchte, am Montag folgte die Bestätigung: Winfried Schäfer ist nicht länger Trainer des iranischen Erstligisten Esteghlal Teheran. Der frühere KSC-Trainer hatte noch einen Vertrag bis Sommer des Jahres 2020.

Mit Schäfers Namen ist die erfolgreichste Phase des Bundesliga-Gründungsmitglieds verbunden. Foto: N/A

Bereits am Wochenende gab es Gerüchte, am Montag folgte die Bestätigung: Winfried Schäfer ist nicht länger Trainer des iranischen Erstligisten Esteghlal Teheran. Der frühere KSC-Trainer hatte noch einen Vertrag bis Sommer des Jahres 2020.

Die 0:1-Niederlage am Samstag bei Padideh Khorasan gab nun wohl den Ausschlag für die Entlassung Schäfers. Sein Ex-Team hat fünf Spieltage vor Saisonende nur noch geringe Chancen auf die Meisterschaft. In den verbleibenden Partien wird Esteghlal von Co-Trainer, Farhad Majidi, betreut.  Der Verein aus der Hauptstadt liegt aktuell nur auf Platz drei - sechs Punkte hinter dem Lokalrivalen Persepolis Teheran.

Hohe Abfindung im Gespräch

Gegen eben jenen Konkurrenten unterlag die Mannschaft des 69-Jährigen vor einem Monat. Die Bedeutung des Derbys sei Medienberichten zufolge höher als der Gewinn der Meisterschaft. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA befürchteten Mitglieder des Esteghlal-Vorstandes, dass die Qualifikation für die asiatische Champions League gefährdet sei. Auch soll eine Abfindung in Höhe von mehr als einer Million Euro im Gespräch sein.

Schäfer war zwölf Jahre Trainer in Karlsruhe und betreute den KSC auch in der legendären Europapokal-Partie gegen Valencia . Seit vielen Jahren lebt der zweifache Vater mit seiner Frau in Ettlingen.

obit/dpa
nach oben Zurück zum Seitenanfang