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Solidarität unter Kulturschaffenden

ZKM-Chef Weibel unterstützt kritische Karlsruher Theater-Mitarbeiter

Das Badische Staatstheater in Karlsruhe kommt nicht zur Ruhe: Jetzt stärken Karlsruher Kulturschaffende wie Peter Weibel, Chef des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM), den Rücken der kritischen Theater-Mitarbeiter.

In Schieflage geraten: Am Badischen Staatstheater haben sich tiefe Gräben zwischen Generalintendant Peter Spuhler und großen Teilen der Belegschaft aufgetan. Foto: Rake Hora

„Wir erklären uns solidarisch mit den KollegInnen des Staatstheaters, mit den Opfern einer Machtpolitik, die ihr Schweigen brechen und an die Öffentlichkeit gehen mussten, um nicht weiter zu leiden“, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gemeinsam will man am Freitag gegen 10 Uhr die Solidarität mit den Mitarbeitern bekunden.

An Theater-Intendant Peter Spuhler gibt es massive Kritik wegen seines Führungsstils. Der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters mit Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und dem Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) an der Spitze hält jedoch an Spuhler fest. Ein „Paket von Maßnahmen“ soll künftig ein reibungsloses Miteinander sicherstellen. Personalrat, Orchester- und Chorvorstand waren von diesem Ergebnis der Verwaltungsratsitzung des Theaters am vergangenen Freitag enttäuscht.

Mehr als 300 Beschäftigte des 850 Mitarbeiter zählenden Theaters hatten vor der Sitzung für einen Neuanfang ohne Spuhler demonstriert. Der Personalrat des Theaters hatte vor kurzem in einem offenen Brief Missstände angeprangert. Es herrsche ein toxisches Arbeitsklima. Außerdem geriet das Haus wegen angeblicher Belästigungen in die Schlagzeilen - Spuhler stellte deswegen einen leitenden Mitarbeiter des Staatstheaters frei.

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