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100.000-Euro-Hilfsfonds

30 Unternehmer wollen Corona-Hilfen der Stadt Bretten nutzen

Als im März wegen der Corona-Pandemie die Geschäfte schließen mussten, hat die Stadt Bretten einen eigenen Hilfsfond zur Unterstützung der Unternehmer aufgelegt. Wie kommt der an?

In Dianas Nähstube werden jährlich dutzende Gewänder für Peter-und-Paul auf Maß gefertigt. Da das Fest Corona-bedingt ausgefallen ist, hängen bei Diana Raudiene nun noch immer die Kleiderständer voll. Foto: Christof Bindschädel Foto: Christof Bindschädel

Wie schlimm die Folgen der Corona-Pandemie für Firmen, Einzelhändler und Unternehmen sein würden, war schon wenige Wochen nach dem Lockdown am 17. März klar. Nachdem Bund und Länder ihre Hilfspakete geschnürt hatten, sprangen vereinzelt auch Kommunen in die Bresche und versuchten, der lokalen Wirtschaft zumindest ein bisschen unter die Arme zu greifen. Bretten ist eine dieser Kommunen.

Unter anderem legte man in der Großen Kreisstadt einen 100.000-Euro-Hilfsfonds auf. Dieser wurde zwar nicht komplett ausgeschöpft, doch Lob hat die Stadtverwaltung für diese keineswegs selbstverständliche Maßnahme zuhauf bekommen. „Dieses Hilfspaket war ein starkes Zeichen, dass wir zu unseren Leuten hier in Bretten stehen“, erklärt Ingo Jäger, Inhaber der Gaststätte Altes Rathaus und zugleich FDP-Stadtrat.

Jäger selbst hat direkt zwar keine Hilfe aus dem städtischen Hilfstopf in Anspruch genommen, allerdings hat er die Soforthilfe vom Bund beantragt und dann auch zügig bekommen. Von dem kommunalen Maßnahmenpaket, das die Melanchthonstadt Mitte April beschloss, hat letztlich auch Jäger profitiert, schließlich hat die Stadt in diesem Zug während des Lockdowns auch die Mieten in städtischen Gebäuden halbiert. „Das war für uns schon eine große Entlastung. Gleiches gilt für die Außenbestuhlung auf dem Marktplatz, auch da mussten wir nur die Hälfte bezahlen“, sagt der Gastronom und Lokalpolitiker.

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