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Markt-Gastronom Zeljko Uzelac freut sich

88-jährige Brettenerin hilft mit ihrer Linsensuppe in Corona-Zeiten

Lotte Grauer, selbst ein Brettener „Unikum“ und Trägerin der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik, greift diese Woche einer Brettener Institution unter die Arme, die unter dem Lockdown leidet: dem Kiosk am Markt. Dort wird Suppe ausgegeben, die Lotte Grauer kocht.

Es fügt sich: Lotte Grauer hat eine „Ehrenamtsader“, sagt sie. Und das freut Zeljko Uzelac. Der Inhaber des Brettener Kiosk am Markt ist, wie viele andere, vom Lockdown hart getroffen. Er bat um Hilfe und diese kommt nun in Form hausgemachter Suppe von Lotte Grauer. Foto: Irmeli Thienes

Zu schnell ist sie ausgelöffelt, die hausgemachte Suppe von Lotte Grauer. Denn sie kann es einfach und obendrein nutzt sie ihre Gabe gern, um zu helfen: In den Genuss ihrer Kochkünste kommen Gäste des Kiosk am Markt und ein in diesen Zeiten notleidender Gastronom.

Sie hat das Hilfs-Gen, oder, wie sie sagt: „Meine Ehrenamtsader.“ Lotte Grauer ist, wohl ohne zu große Übertreibung, eine Art Brettener Legende. Die 88-Jährige war und ist stets aktiv im Städtle, war 18 Jahre lang Kirchenälteste und wurde durch viele Vereinsmitgliedschaften immer bekannter.

Manchmal kommt sie im Vorbeigehen zu ihren „Projekten“, wie auch zur Bekanntschaft mit Zeljko Uzelac. Der Inhaber des Kiosks am Markt ist selbst so etwas wie eine Institution, eine Nachrichtenbörse und Anlaufstelle bei Sorgen oder Langeweile. Aktuell greift Grauer dem „Schellko“ unter die Arme, einem vieler leidenden Gastronomen: Sie kocht Suppe für ihn.

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