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Spider-Man ist Besuchermagnet

Besucherzahlen im Brettener Kino: Filmfans lassen sich von Omikron nicht abschrecken

Die Hoffnungen waren groß und sie haben sich erfüllt: Lars Skoda, Theaterleiter des Brettener Kinos, ist mit dem Geschäft während der Weihnachtsferien zufrieden. Die Besucher kamen vor allem für den Action-Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“.

Anstehen für das Filmvergnügen: Auch die Nachmittagsvorstellungen im Brettener Kino waren während der Weihnachtsferien ganz gut besucht. Foto: Christof Bindschädel

Die Hoffnungen auf ein gutes Weihnachtsgeschäft und gute Besucherzahlen während der zweiwöchigen Weihnachtsferien waren groß – und diese Hoffnungen haben sich weitestgehend erfüllt. „Angesichts der Umstände ist es wirklich ganz gut gelaufen, das war auf jeden Fall okay“, sagt Lars Skoda, der Theaterleiter der Brettener Kinos, mit Blick auf die zurückliegenden Tage.

Die Besucherzahlen seien „auf jeden Fall zufriedenstellend“, betont der Kinostar-Chef, daran hätte auch die für manche Gäste lästig erscheinende Testpflicht sowie generell die Omikron-Variante des Coronavirus nichts ändern können.

Die Filmfans, so Skoda, hätten sich von den zuletzt wieder stetig ansteigenden Corona-Fallzahlen jedenfalls nicht abschrecken lassen. „Die Besucher haben sich mittlerweile an die Regelungen für einen Kinobesuch gewöhnt“, sagt der Theaterleiter. Es gilt neben der 2G-plus-Regel im gesamten Gebäude eine Maskenpflicht, auch am Platz beim Schauen des Films. Nur beim Verzehr von Speisen oder Getränken darf man die Maske abnehmen.

Der neue Spider-Man-Film lockt die Filmfans ins Brettener Kino

Als Retter des Weihnachts- und Wintergeschäfts hat Skoda einen Superhelden aus dem Marvel-Universum ausgemacht. Der Action-Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ liegt in der Gunst der Brettener Kinobesucher meilenweit vorne.

„Der neue Spider-Man läuft seit dem 16. Dezember ununterbrochen gut“, berichtet der Theaterleiter und ergänzt: „Wenn wir noch einen starken Kinderfilm gehabt hätten, dann wäre wahrscheinlich noch mehr los gewesen. Aber leider wurde Sing 2 kurzfristig vom 16. Dezember auf den 20. Januar verschoben. Dennoch ist es in den vergangenen Wochen wirklich gut gelaufen.“

Er habe anfangs nur „leichte Bauchschmerzen“ gehabt, da Schüler während der Ferien ebenfalls einen Schnelltest machen mussten, während der Schulzeit reiche hingegen als Nachweis der Schülerausweis, berichtet Skoda. Schwierigkeiten habe es aber nur ganz selten gegeben, „weil manche Eltern einfach nicht daran gedacht haben, dass ihre Kinder jetzt einen Test brauchen, wenn sie ins Kino wollen“.

Testpflicht für Schüler ist kein Hindernis

Man müsse sich das vorab schon überlegen und dann natürlich schauen, dass man entsprechend Tests besorgt, bestätigt Tanja Laukel aus Königsbach-Stein, die zusammen mit ihren Söhnen Lennart, Nicklas und Konstantin den neuen Spider-Man-Film im Brettener Kino anschaut. „Aber das ist kein Problem, es gibt mittlerweile ja genügend Teststationen“, sagt Laukel. In den Weihnachtsferien sei man nur einmal im Kinostar gewesen. „Aber wir kommen sonst immer mal wieder her – für uns ist das sehr angenehm zu fahren.“

Der Kultur-Betrieb muss weitergehen.
Christoph Rohde, Kindobesucher aus Oberderdingen

Nicht zuletzt wegen Corona gehen Christoph Rohde aus Oberderdingen und sein Sohn Vincent mittlerweile deutlich seltener ins Kino, als das vor der Pandemie der Fall war. „Die Sache mit der Testpflicht ist schon eine Hürde“, meint Rohde. „Aber der Kultur-Betrieb muss weitergehen. Es ist gut, dass zum Beispiel die Kinos offenbleiben dürfen, wenn man die Rahmenbedingungen entsprechend gestalten kann – so wie das hier gemacht wird“, findet der Familienvater. Deshalb könne er auch absolut verstehen, dass man etwa in den Kinos eine Testpflicht eingeführt hat.

Derzeit stehen coronabedingt in den drei Kinostar-Sälen in der Melanchthonstadt insgesamt nur 200 Plätze anstatt der maximalen Anzahl von 400 Sitzen zur Verfügung. Sehr zeitintensiv ist laut Skoda die Kontrolle der Impf- und Genesenen-Nachweise. Gerade an den gut besuchten Vorstellungen an den Wochenenden könne es schon vorkommen, dass man warten muss: „Deshalb bitten wir die Gäste auch immer, dass sie etwas mehr Zeit mitbringen.“

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