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Noch einige offene Fragen

Das Brettener Kino verzeichnet wieder steigende Besucherzahlen

Die Flaute ist überwunden, vor allem an den Samstagen und Sonntagen herrscht im Brettener Kinostar nun wieder ordentlich Betrieb. Nicht zuletzt dank des Action-Blockbusters „Spider-Man: No Way Home“ steigen die Besucherzahlen wieder.

Das Geschäft zieht wieder an: Unter der Woche ist der Andrang überschaubar, doch an den Wochenenden strömen die Filmfans wieder zahlreich ins Brettener Kino. Foto: Christof Bindschädel

Rechtzeitig zu Weihnachten zieht das Geschäft im Kinostar wieder an. Zwar war und ist der Andrang im Lichtspielhaus der Großen Kreisstadt unter der Woche recht überschaubar, aber an Samstagen und an Sonntagen strömen die Filmfans wieder zahlreich ins Brettener Kino.

Dort hofft man, dass dieser Trend auch für das bevorstehende Weihnachtswochenende und die dann folgenden Weihnachtsferien anhält.

Dennoch gibt es einige Unwägbarkeiten, betont Theaterleiter Lars Skoda, und es seien gerade mit Blick auf die Feier- und Ferientage noch einige Fragen offen.

Im Kinostar gilt die 2G-plus-Regel

„Wir wissen nicht, wie es sich auf die Besucherzahlen auswirkt, wenn spätestens ab Montag, wohl aber schon ab Donnerstag, ungeimpfte Kinder und Schüler zwischen acht und 17 Jahren einen negativen Schnelltest vorlegen müssen“, sagt Skoda.

Wegen der sich weiterhin stark ausbreitenden Virusvariante Omikron reicht der Schülerausweis als Testnachweis ab der kommenden Woche – anders als bisher – nicht mehr aus. Mit Blick auf die Weihnachtstage wolle er nun die Teststationen in der Brettener Innenstadt fragen, ob und zu welchen Zeiten diese Teststellen an den Feiertagen offen haben.

Schließlich gilt im Kinostar die 2G-plus-Regel. Wie in der Gastronomie sind von der Testpflicht nur Personen befreit, die bereits geboostert sind oder deren zweite Impfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt.

Vierwöchige Flaute nach James Bond

„Es kann aber auch keiner generell sagen, wie es weitergeht und ob die Kinos offen bleiben, was wir natürlich alle hoffen. Wenn die Kinos wieder schließen müssten, wäre das eine Katastrophe für die ganze Branche“, sagt Skoda.

Mit Blick auf die nach oben schnellende Zahl von Infektionen mit der Omikron-Variante sei dieser Worst Case nicht auszuschließen. Zuletzt verzeichnete das Brettener Kino wieder steigende Besucherzahlen, die Durststrecke scheint vorbei zu sein, so Skoda.

Nach „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“, der am 28. September in die deutschen Kinos kam und in Bretten insgesamt zehn Wochen sehr gut lief, herrschte nämlich ab Mitte November erst einmal eine rund vierwöchige Flaute. „Aber jetzt ist echt wieder viel los, das bleibt hoffentlich so. Es ist schön, dass die Leute wieder zu uns in Kino kommen“, sagt Skoda.

Spider-Man lockt die Filmfans an

Hauptgrund für die steigenden Besucherzahlen ist Action-Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“, der am Donnerstag angelaufen ist und „richtig zieht“, so der Theaterleiter. An diesem Donnerstag, 23. Dezember, startet mit „Matrix Resurrections“ ein weiterer von vielen Filmfans lang ersehnter Streifen, der laut Skoda ebenfalls gut laufen müsste.

„Wir haben in den nächsten Wochen ein gutes Programm, damit kann man arbeiten“, meint der Brettener Kino-Leiter, zumal man mit „Lauras Stern“ und „Ein Jungs namens Weihnacht“ auch zwei Kinder- beziehungsweise Weihnachtsfilme im Angebot habe.

Auch am Platz gilt Maskenpflicht

Derzeit stehen coronabedingt in den drei Kinostar-Sälen in der Melanchthonstadt insgesamt nur 200 Plätze anstatt der maximalen Anzahl von 400 Sitzen zur Verfügung. Es gilt neben der 2G-plus-Regel im Gebäude eine Maskenpflicht, auch am Platz beim Film schauen.

Nur beim Verzehr von Speisen oder Getränken darf man die Maske abnehmen. „Aber die Besucher haben sich daran mittlerweile gewöhnt“, betont Skoda.

Sehr zeitintensiv sei dagegen die Kontrolle der Impf- und Genesenen-Nachweise, berichtet der Theaterleiter. Gerade an den gut besuchten Vorstellungen an den Wochenenden könne es schon vorkommen, dass man warten muss: „Deshalb bitten wir die Gäste auch immer, dass sie etwas mehr Zeit mitbringen.“

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