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Musikfestival

Bretten live mit Ohrwürmern aus den Sparten Schlager, Pop und Rock

Mit ein paar Regentropfen aber jeder Menge guter Laune ist am Sonntag Bretten Live, das dreitägige Musikfestival in Bretten, zu Ende gegangen. "Ich bin hochzufrieden", resümiert Gesamtkoordinator Uli Lange bereits jetzt.

Bretten Live Sonntag Foto: ro
Wolfgang Riedinger kann einfach nicht anders: Er muss der netten Sängerin die alte Zeitung unter die Nase halten, bevor diese auf dem Brettener Marktplatz auf die Bühne klettert. Auf dem Foto von 2007 hat Francine Jordi allerdings noch lange, rötlich-blonde Haare.

Am Sonntag – beim der schlagerbetonten Nachmittag von „Bretten live“ zugunsten der „Aktion Mensch“ – steht die Schweizerin mit einer pfiffigen, dunklen Bob-Frisur vor dem „harten Kern“ des Fanclubs von Baden-Radio.

Bretten Live Sonntag Foto: ro

Aber auch so haut sie nicht nur Wolfgang Riedinger um: Etwa 500 Gäste jubeln der charismatischen Sängerin am Sonntagnachmittag zu. Um ein Uhr ins Bett nach einem Auftritt, um fünf Uhr Abfahrt nach Bretten – keine Spur davon merkt man ihr an. Sie gibt alles und dazu hat sie allen Grund: „Ihr wisst, dass ich eine schwierige Zeit durchgemacht habe“, spielt sie auf ihre überstandene Krebserkrankung an, „aber jeder macht das.“ Deshalb fordert Francine Jordi dazu auf, „das Leben zu feiern“.

Bretten Live Sonntag Foto: ro

Mallorca-Feeling ist angesagt mit dem Komponisten, Schlagersänger und Unternehmer Olaf Henning, der aus Mülheim an der Ruhr stammt. Als ob es ihm zeigen wollten, dass es am längeren Hebel sitzt fallen ausgerechnet in dem Moment ein paar Regentropfen, als Olaf Henning das gute Wetter lobt. Aber nur kurz. „Ihr könnt eure Schirme wieder zu machen“, sagt der Sänger, der kurz vor seinem Auftritt noch ein „Olaf-Olaf-Foto“ mit Olaf von den Flippers (Olaf Malolepski) und dessen ebenfalls schlagersingenden Tochter Pia gemacht hat.

Spätestens jetzt ist für den Gesamtkoordinator Uli Lange alles in Butter. „Kann ich jetzt schon sagen: Ich bin hochzufrieden.“ Und fünf Euro Eintritt „für so ein Programm“, da könne man ja auch nichts sagen.

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