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Lokale Agenda-21-Aktion läuft seit 20 Jahren

Brettener Nabu kämpft mit 40.000 einheimischen Sträuchern gegen „grünen Beton“

Um sichere Lebensgrundlagen für die Zukunft zu erhalten, setzt sich der Nabu Bretten seit nun 20 Jahren dafür ein, dass einheimische Sträucher, Hecken oder Rosen gekauft werden statt wertloser Exoten, die Fauna und Flora im Kraichgau nichts nützen.

Fein säuberlich aufgereiht: 2.400 einheimische Sträucher, Hecken oder Hochstämme wechselten am Samstag auf dem Bauhof den Besitzer. Auch Ruits Ortsvorsteher Aaron Treut (mit roter Maske) lud seinen Hänger voll. Foto: Tom Rebel

Als „grüner Beton“ werden diejenigen exotischen Pflanzen gern betitelt, die der hiesigen Fauna und Flora keinerlei Nutzen bringen. Dagegen stemmt sich der Nabu Bretten seit 20 Jahren: Jährlich bringt er autochthone Gehölze unters Volk, also ortstypische, auch schon mal in großen Mengen in Neubaugebiete. Am Samstag wechselten auf dem Bauhof Gemeine Felsenbirnen, Berberitzen oder Besen-Ginster bei der Aktion im Rahmen der Lokalen Agenda 21 den Besitzer.

Nabu-Mitglieder hatten 2.400 Pflanzen abholbereit gerichtet, darunter auch Hochstämme, Rosensorten oder neben Schlehen, Aroniabeeren oder Wolligem Schneeball auch Heckenpflanzen wie Rotbuche oder Liguster. Die 15 Helfer hatten sie, auch mit Hilfe von Bauhofleiter Stefan Lipps, am Freitag vorbereitet und aufgereiht. Das erwies sich als nützlich, war doch einiges los, bis 160 Bestellungen abgeholt waren.

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