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Falsches Testergebnis

Corona-Fehlalarm im Brettener Altenpflegeheim

Mögliche Corona-Fälle im evangelischen Altenpflegeheim in Bretten haben sich als Fehlalarm herausgestellt. Ursache war ein falsches Testergebnis.

Kein Corona-Fall: Der Corona-Verdacht im Brettener Altenheim „Im Brückle“ hat sich nicht bestätigt. Mittlerweile wurden alle Bewohner und Mitarbeiter getestet, alle Tests waren negativ. Foto: Tom Rebel.

Die Aufregung im evangelischen Altenpflegeheim in Bretten war groß, am Ende hat sich ein Corona-Verdacht als Fehlalarm herausgestellt. Zunächst hatte ein Schnelltest bei einer Bewohnerin, die ins Krankenhaus gebracht worden war, ein falsches Ergebnis erbracht. Daraufhin wurde die Einrichtung geschlossen, zudem wurden alle Bewohner und Mitarbeiter getestet. Später dann die Entwarnung: Ein zusätzlich durchgeführter PCR-Test zeigt, dass die Bewohnerin nicht mit Corona infiziert ist.

Die Aufregung war groß, der in der Folge betriebene Aufwand enorm – und am Ende stellte sich alles als Fehlalarm heraus. „Wir haben keinen Corona-Fall, auch keinen Verdachtsfall“, versichert Simone Schmidt, die Leiterin des evangelischen Altenpflegeheims in Bretten. „Wir haben mittlerweile bei allen Bewohnern und bei allen Mitarbeitern einen Schnelltest durchgeführt, alle Tests sind negativ“, erklärt Schmidt, die froh ist, dass man im Altenheim „Im Brückle“ noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist.

Große Aufregung nach falschem Testergebnis

Was war passiert? Zu Wochenbeginn wurde eine Bewohnerin – nicht wegen Covid-19, wie Schmidt ausdrücklich betont – ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde die Dame zunächst entsprechend der gängigen Praxis auf Corona getestet. Da der Schnelltest der Patientin positiv war, wurde Schmidt folgerichtig von der Klinik informiert. Die Brettener Heimleiterin schloss daraufhin umgehend das Altenpflegeheim.

Im nächsten Schritt wurden alle Bewohner sowie deren Angehörige über den Corona-Verdacht informiert. Zudem wurden alle Bewohner und Mitarbeiter getestet. „Das hat viel Zeit gekostet. Wir sind zwei Tage lang bis spät in den Abend nur am Telefonieren gewesen, bis wir alle Angehörigen informiert hatten. Aber jetzt wissen wir auch, dass wir nicht einen einzigen Fall im Haus haben“, sagt Schmidt und betont: „Wir haben gesehen, dass unsere Konzepte, die wir genau für einen solchen Fall bereits im Frühjahr ausgearbeitet haben, funktionieren.“

PCR-Test sorgt für Klarheit

Just in dem Moment, als die letzten Tests im Altenpflegeheim durchgeführt waren, bekam Schmidt vom Krankenhaus die Mitteilung, dass die Bewohnerin doch nicht mit Covid-19 infiziert sei. Der zunächst durchgeführte Schnelltest habe ein falsches Ergebnis erbracht, berichtet Schmidt. Dies habe ein später durchgeführter PCR-Test ergeben. „Das falsche Testergebnis hat uns zwar viel zusätzliche Arbeit beschert, aber mir ist das so allemal lieber“, betont Schmidt und erklärt, dass damit ab sofort das Altenheim „Im Brückle“ auch wieder für Besucher geöffnet sei.

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