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Impfstraße in der Rechbergklinik

Weniger Andrang bei Impfaktionen: 150 Menschen nehmen Angebot in Bretten wahr

Für alle Personen, die sich für eine Impfung oder für das Boostern entscheiden, gibt es im Raum Bretten zahlreiche Anlaufstationen. In Bretten und in den Stadtteilen hat man es geschafft, wiederkehrende Impfangebote zu organisieren.

Gut 150 Personen ließen sich am Samstag in der Rechbergklinik in Bretten impfen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Dauerhaft impft beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz im eigenen Impfzentrum, das im Breitenbachweg eingerichtet wurde. Aber es gibt auch viele weitere Impfaktionen, so wie etwa am Samstag. Hier wurden in der Brettener Rechbergklinik und in der Brettener Arztpraxis Seewald Impfungen angeboten.

Die Aktion, die der Orthopäde Peter Seewald, zusammen mit seinem Praxisteam am Samstag anbot, sollte ursprünglich in der Rinklinger Schulsporthalle stattfinden. Letztlich wurde diese dann aber in die Praxis verlegt. 600 Impftermine wurden hier am Samstag dann von 8.30 bis 13 Uhr angeboten.

Hier konnten sich allerdings nur Personen ab dem 30. Lebensjahr impfen lassen, da ausschließlich der Impfstoff von Moderna zur Verfügung stand. Jüngere Impfwillige hatten die Möglichkeit, einen Termin in der Rechbergklinik zu bekommen. Dort wurde neben dem Vakzin von Moderna auch der Impfstoff von Biontech, speziell für Impfwillige unter 30 Jahren, angeboten.

Immer noch Erst- und Zweitimpfungen bei Impfaktionen in Bretten

Das Personal der Rechbergklinik hatte für die Aktion zwei Impfstraßen aufgebaut, in denen sich gut 150 Personen am Samstag impfen ließen. „Das sind deutlich weniger gewesen, als noch bei den Impfaktionen im Rahmen des Adventsimpfen vor Weihnachten. Damals hatten wir einmal fast die Zahl von 1.000 Impfungen bei einem Termin geknackt“, sagte Ioannis Papadopoulos, Ressortleitung Pflege an der Rechbergklinik.

Insgesamt konnte man mit dem Aufkommen an Impfwilligen absolut zufrieden sein.
Ioannis Papadopoulos, Ressortleitung Pflege

Dieser Rückgang sei aber nicht grundsätzlich negativ zu werten. „Es gibt mittlerweile regelmäßig und teilweise auch dauerhaft Impfangebote, auf die sich die Menschen dann verteilen. Insgesamt konnte man mit dem Aufkommen an Impfwilligen also absolut zufrieden sein“, so Papadopoulos, der anmerkt, dass die Aufteilung auch zu entspannteren Bedingungen und weniger Stress während der Aktionen führe.

Besonders freue ihn, dass die Impfungen sich nicht nur auf das Boostern beschränken, sondern auch immer noch Erst- und Zweitimpfungen hinzukommen würden. „Das ist immer ein kleines Erfolgserlebnis. Es ist wichtig, dass hier etwas vorangeht“, meint der Mitarbeiter der Rechbergklinik.

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