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BSB, VHS und im Hallensportzentrum

Drei Aktionen nach den Sommerferien: Bretten bietet Corona-Impfungen für Schüler an

Im September finden in Bretten drei Impfaktionen statt. Zwei dieser niederschwelligen Angebote richten sich explizit an Schülerinnen und Schüler. Die dritte Aktion geht im Rahmen des Weinmarkts über die Bühne.

Nach den Sommerferien finden in Bretten insgesamt drei Impfaktionen statt, von denen sich zwei sich explizit an Schüler der weiterführenden und beruflichen Schulen der Melanchthonstadt richten. Foto: Tom Rebel

In der Melanchthonstadt sind nach den Sommerferien drei Impfaktionen geplant. Neben der bereits vor zwei Wochen von den BNN angekündigten geplanten Impfaktion im Rahmen des Brettener Weinmarkts, die nun offiziell ist, wird es im September noch zwei weitere niederschwellige Angebote geben.

Diese beiden Möglichkeiten, sich den Piks gegen das Coronavirus zu holen, richten sich explizit an Schüler der weiterführenden und beruflichen Schulen. Das hat Bürgermeister Michael Nöltner (CDU) dieser Redaktion bestätigt.

„Es ist wichtig, dass wir dieser Gruppe dieses Impfangebot machen können“, erklärt Nöltner. Gemeinsam haben alle drei Aktionen, dass man sich nicht vorher anmelden muss, sondern dass Impfwillige einfach spontan vorbeikommen können.

Wir wollen das Angebot so niederschwellig wie möglich machen.
Michael Nöltner, Bürgermeister Bretten

„Wir wollen das Angebot so niederschwellig wie möglich machen“, sagt der Bürgermeister. Es könne sein, dass es vereinzelt zu Wartezeiten kommt. „Aber das ist in dem Fall positiv, denn das bedeutet, dass viele Leute das Angebot wahrnehmen und sich impfen lassen“, betont Nöltner.

Auftakt der Corona-Impfungen am 20. September an den Beruflichen Schulen Bretten

Den Auftakt der Brettener Impfangebote im September macht am Montag, 20. September, die Aktion an den Beruflichen Schulen Bretten (BSB). Diese findet vormittags unter der Regie des Landratsamts statt, allerdings steht die genaue Uhrzeit noch nicht fest. „Diese Aktion ist nicht nur für Schülerinnen und Schüler der BSB. Hier dürfen sich auch Schüler der anderen Brettener Schulen impfen lassen“, sagt Nöltner.

Die Impfaktion im Rahmen des Weinmarkts findet am Samstag, 25. September, von 11 bis 16 Uhr in den Räumen der Volkshochschule (VHS) in der Melanchthonstraße 11 über der Parfümerie Stephan statt. „Dieses Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung“, erklärt Nöltner. Die VHS-Räume liegen zentral in der Fußgängerzone und böten sich für diese Aktion einfach an, so der Bürgermeister.

Brettener Schulen sind über Impfaktionen bereits informiert

Wiederum nur an Schüler der Brettener Schulen richtet sich die Impfaktion am Dienstag, 28. September, von 8.30 bis 13 Uhr in der Aula des Hallensportzentrums. Man habe alle Schulen in der Melanchthonstadt bereits per E-Mail über die Aktionen an den BSB und im Hallensportzentrum informiert, nach den Ferien werde man die Schulen nochmals kontaktieren.

Wir hoffen natürlich, dass die Schulen diese Aktionen positiv begleiten werden.
Michael Nöltner, Bürgermeister Bretten

„Wir hoffen natürlich, dass die Schulen diese Aktionen positiv begleiten werden“, betont Nöltner und weist darauf hin, dass alle Schüler, die sich impfen lassen, vom Unterricht freigestellt werden.

Kinderarzt Gravelmann bietet seine Unterstützung an

Erfreut über die Impfangebote, die nach den Ferien explizit für Schüler gemacht werden, ist Johannes Garvelmann. „Das ist ganz in meinem Sinne. Es ist schön, dass diese beiden Aktionen jetzt doch gemacht werden“, erklärt der Brettener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Garvelmann hatte Anfang Juli allen weiterführenden Schulen in der Melanchthonstadt ein Impfangebot für zwölf- bis 17-jährige Schüler gemacht. Allerdings waren damals viele Eltern Sturm gelaufen, weshalb letztlich nur eine Impfaktion durchgeführt wurde. Vielleicht war ich damals der Zeit voraus“, sagt der Mediziner. In der Zwischenzeit sei dieses sensible Thema in der Öffentlichkeit nochmals deutlich stärker diskutiert worden, „und die Zeit spricht pro Impfung“, meint Garvelmann.

Der Kinderarzt hatte seinerzeit auch das Kultusministerium und das Sozialministerium angeschrieben und über sein Vorhaben in Kenntnis gesetzt, eine Antwort habe er bis heute nicht bekommen. „Aber vielleicht habe ich den beiden Ministerien damals einen kleinen Impuls gegeben“, sagt Garvelmann.

Schließlich machen sich aktuell das Kultusministerium und das Sozialministerium für Impfaktionen an Schulen stark. „Besser spät als nie“, meint dazu der Mediziner und bietet sogleich seine Unterstützung an: „Wenn meine Unterstützung gebraucht wird, dann bin ich gerne dabei.“

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