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Sonderöffnung nur in Verbindung mit Veranstaltung gestattet

Corona-gebeutelte Brettener Händler hoffen auf verkaufsoffenen Sonntag beim Weinmarkt

Lichtblick für den leidgeprüften Einzelhandel: Auf dem Weinmarkt in Bretten, der am 26. und 27. September in einer abgespeckten „Light-Version” ohne die beliebten Lauben stattfinden muss, soll es einen verkaufsoffenen Sonntag geben.

Viel Betrieb auf dem und um den Brettener Marktplatz: Der fünftägige Weinmarkt lockte immer viele Gäste und Besucher ins Zentrum der Melanchthonstadt. In diesem Jahr soll die Veranstaltung deutlich kleiner ausfallen. Die Möglichkeit, einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen, sit aber gegeben. Foto: Tom Rebel Foto: Tom Rebel

Da wegen des Corona-Lockdowns viele Läden und Geschäfte hohe Einnahmeverluste zu verzeichnen hatten und nun teilweise sogar um ihre Existenz kämpfen müssen, hoffen die Händler darauf, dass in den kommenden Wochen und Monaten die ursprünglich geplanten verkaufsoffenen Sonntage auch stattfinden.

Das Problem dabei ist nur: Die Erlaubnis für einen verkaufsoffenen Sonntag ist an einen sogenannten Anlassbezug geknüpft. Geregelt ist dies in Baden-Württemberg durch das Gesetz über die Ladenöffnung (LadÖG). Dort heißt es in Paragraf 8 Absatz 1, dass „Verkaufsstellen aus Anlass von örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen an jährlich höchstens drei Sonn- und Feiertagen geöffnet sein“ dürfen. Da in Folge der Corona-Pandemie viele dieser genannten Veranstaltungen aber bereits abgesagt wurden oder zumindest auf der Kippe standen, drohen eben auch viele verkaufsoffene Sonntage auszufallen.

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