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Eiscafé Pierod

Waffel oder Becher: Eis gehört in Bretten zum Flanieren dazu

Auch in der Brettener Fußgängerzone sind wegen des herrlichen Wetters wieder viele Passanten unterwegs. Beim Flanieren darf eine Sache nicht fehlen – ein Eis, egal ob in der Waffel oder im Becher.

Im Brettener Eiscafé Pierod haben Inhaber Fernando Carvalho und seine Schwester Aline derzeit alle Hände voll zu tun. Foto: Christof Bindschädel

Temperaturen von bis zu 20 Grad, dazu Sonne satt: Seit einer Woche zieht es die Menschen wegen des herrlichen Wetters wieder ins Freie.

Nicht nur draußen in der Natur sind die Leute unterwegs, auch in den Innenstädten kehrt trotz des Lockdowns langsam, aber sicher das Leben zurück. Vor allem nachmittags schlendern in der Brettener Fußgängerzone wieder Passanten durch die Altstadt.

Nicht fehlen darf beim Flanieren ein Eis. Ob zeitlose Klassiker wie Erdbeere, Vanille, Haselnuss, Stracciatella, Zitrone, Schoko oder neuere Sorten wie Cookies.

Nachmittags bildet sich vor der Eisdiele wieder eine Warteschlange

„Die Temperaturen sind für den Eisverkauf natürlich perfekt – und das Ende Februar. Das Geschäft läuft bislang richtig gut“, erklärt Fernando Carvalho, der Inhaber des Eiscafé Pierod.

Seit Mittwoch vergangener Woche ist der Laden in der Melanchthonstraße 4 unweit des Marktplatzes geöffnet, fast täglich bildet sich nachmittags eine Warteschlange vor dem Geschäft. Deshalb wird zu diesen Stoßzeiten an zwei Kassen verkauft, mal bedienen Pierod-Chef Fernando Carvalho und seine Schwester Aline quasi im Akkord die Kunden, nach einer Weile übernehmen die Mitarbeiter Leonardo Luzzi und Stefano Biral.

Das Duo, das gerade nicht an der Theke steht, sorgt für den Nachschub an Waffeln und Bechern. Denn schließlich lautet bei jedem Kunden die erste Frage: Waffel oder Becher?

Im Sommer stockt die Brettener Eisdiele auf 28 Sorten auf

Stark nachgefragt ist derzeit die Sorte griechischer Joghurt mit Pistazie und Maracuja, eine neue Eigenkreation im Pierod. Aktuell hat Carvalho 20 Sorten im Angebot, während der Hochsaison im Sommer wird das Sortiment auf 28 Sorten aufgestockt.

„Dann werden wir Zitrone-Ingwer anbieten – und wir werden speziell eine Sorte für die Kids haben“, verrät Carvalho und präsentiert stolz auf seinem Smartphone Bilder der blauen mit Schokolinsen dekorierten „Paw Patrol“-Eiscreme.

Die Sorte, die nach der gleichnamigen Kinder-Animationsserie benannt ist, soll mit ihrem Keks-Geschmack vor allem die jüngeren Kunden anlocken. „Wir sind natürlich gespannt, wie dieses Eis ankommt“, sagt Carvalho und hofft, dass neben dem Straßenverkauf bald auch wieder der Café-Betrieb erlaubt ist.

Eiscafé Capri öffnet in Bretten wie gewohnt Mitte März

Ein gänzlich anderes Szenario findet man am anderen Ende der Fußgängerzone. Vor dem Eiscafé Capri bilden sich keine Warteschlangen, da Inhaberin Rita Tartagli ihren Laden wie gewohnt erst Mitte März öffnet – daran kann auch das derzeit herrliche Wetter nichts ändern. „Wir machen das immer so, das wissen auch unsere Kunden“, erklärt die Capri-Chefin, die ihre Eiscafé seit 42 Jahren in der Melanchthonstraße 39 betreibt.

Es sei zwar schon „ein bisschen ärgerlich“, gibt Tartagli zu, dass dieses Jahr schon Ende Februar so gutes Wetter sei, „aber damit kann man ja nicht rechnen“. Zudem wisse keiner, ob das Wetter in den nächsten Wochen nicht nochmal schlechter wird.

Ein fixes Datum für die Öffnung gibt es noch nicht, erklärt Tartagli, die ihrem Laden innen einen frischen Anstrich verpasst hat. „Wir müssen in den nächsten Tagen nur die Zutaten für unser Eis bestellen“, erklärt die Capri-Chefin: „Wenn diese Sachen alle da sind, geht es schnell. Dann können wir nach wenigen Tagen öffnen.“ Und dann lautet auch hier die Frage: Waffel oder Becher?

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