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Höchste Auszeichnung des Landes für Heidemarie Leins und Peter Dick

Für ehrenamtlichen Einsatz: Zwei Brettener erhalten Bundes-Verdienstorden

Im Namen und in Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergab Oberbürgermeister Martin Wolff die höchste Auszeichnung des Landes an zwei Brettener, die sich über Jahrzehnte um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Große Ehre für zwei Brettener: Heidemarie Leins und Peter Dick (Mitte) haben von Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Foto: Susanne Maske

Mehr als 257.000 Mal wurde der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland bereits verliehen.

Dieser Orden ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Persönlichkeiten wie Fußballlegende Franz Beckenbauer, Schauspieler Hardy Krüger, CDU-Politiker Wolfgang Schäuble oder Boxer Max Schmeling haben diese Auszeichnung bereits erhalten - nun stehen auch eine Brettenerin und ein Brettener in dieser illustren und gleichermaßen prominenten Reihe.

Orden und Dankesurkunden im Namen von Bundespräsident Steinmeier

„Ich bin stolz, gleich zwei verdiente Bürgerinnen und Bürger mit einer bundesweiten Anerkennung auszuzeichnen“, erklärte Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff (Freie Wähler) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung, bevor er Heidemarie Leins und Peter Dick im Namen und in Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Orden samt Dankesurkunden überreichte.

Es sei einmalig, dass man als OB bei einer Gemeinderatssitzung in der Melanchthonstadt zwei Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreichen kann, meinte Wolff.

Lein war 20 Jahre lang Mitglied des Brettener Gemeinderats

Leins war und ist in unzähligen Bereichen ehrenamtlich aktiv und setzt sich in vielfältiger Weise für die Gemeinschaft und für ihre Mitmenschen ein. „Eine Herzensangelegenheit ist ihr bei all ihrem Tun die Förderung des europäischen Gedankens“, sagte OB Wolff über die 74-Jährige.

Von 1989 bis 2019 war Leins Mitglied des Brettener Gemeinderats, von 1999 bis 2019 war sie Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Vereinigung. Daneben hatte sie einen Sitz im Kreistag. In ihrer Funktion als Mitglied im Aufsichtsrat der Städtischen Wohnungsbau GmbH Bretten setzte sich Leins vor allem für den sozialen Wohnungsbau ein.

Neben der Kontaktpflege zu den Brettener Partnerstädten engagiert sich Leins, die auch Gründungsmitglied des Vereins für Stadt- und Regionalgeschichte sowie Vorsitzende des Bürgervereins Diedelsheim ist, seit vielen Jahren für die jüdische Kultur in Bretten.

Anlässlich des 80. Jahrestags zur Deportation der jüdischen Bevölkerung Brettens nach Gurs organisierte sie 2020 zusammen mit Stadtarchivar Alexander Kipphan eine Ausstellung im Melanchthonhaus. Für ihr Engagement hatte sie zuvor unter anderem schon die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg sowie die Bürgermedaille der Stadt Bretten erhalten.

Rektor an der Johann-Peter-Hebel-Schule und Chor-Mitglied

Dick ist seit nahezu 50 Jahren beim TV Bretten aktiv, er war unter anderem Pressereferent und stellvertretender Vorsitzender. Daneben ist der frühere Rektor der Johann-Peter-Hebel-Schule seit 1971 Mitglied des Spiritualchors Karlsruhe.

Untrennbar verbunden mit Dick ist sein langjähriges Engagement und Wirken bei der Vereinigung Alt-Brettheim (VAB). Dort ist er seit über 45 Jahren aktiv, davon die vergangenen 20 Jahre ununterbrochen als Vorsitzender und Stadtvogt. Damit ist der 76-Jährige hauptverantwortlich für die Durchführung des Peter-und-Paul-Fests.

Auch Dick ist Träger der Bürgermedaille der Stadt Bretten, daneben erhielt er 2012 die Landesehrennadel sowie zuvor bereits unter anderem die silberne VAB-Medaille, die silberne Ehrennadel der Bürgerwehr Bretten, die Ehrennadel in Silber des Landesverbandes der Bürgerwehren Südwest sowie die goldene Ehrennadel der Stadt Bretten.

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