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Kontrolle der Brückenbauwerke

Gefahren lauern im Untergrund: So sicher sind die Brettener Brücken

Die Stadt Bretten nimmt ihre insgesamt 64 Brücken gleich dreimal im Jahr in Augenschein. Alle drei Jahre geht es ans Eingemachte, alle sechs Jahre steht der große Brücken-TÜV an.

Steht zur Sanierung an: Die Jungholzbrücke, die bei Bauerbach über die Schnellbahntrasse führt. Bernd Hausner (rechts) und Fabian Dickemann vom Brettener Stadtbauamt inspizieren das Bauwerk. Foto: Tom Rebel

Über 64 Brücken muss man gehen, wenn man alle Bauwerke dieser Rubrik in Bretten begutachten will. Mitarbeiter des Stadtbauamts tun dies jedes Jahr gleich mehrfach. Es sind massive Stahlbetonbrücken, reine Holzbrücken oder schmale Stege, aber auch Stahlträgerbrücken mit Asphaltauflage. Sie führen über Bäche und Straßen sowie über Gleise oder Feldwege. Die einen sind filigran, die anderen rustikal, manche sogar monumental.

Sie alle muss das Stadtbauamt permanent im Blick haben, damit nicht das geschieht, war vor der genauen zwei Jahre in der Hafenstadt Genua zu einer Katastrophe geführt hat. Dort brach eine marode Autobahnbrücke zusammen, mehr als 30 Menschen kamen zu Tode. Die Bilder und Videos der einstürzenden Brücke haben sich ins Gedächtnis eingeprägt.

Damit so etwas hierzulande nicht passiert, gibt es ein genaues Regelwerk - die Brückenprüfung nach DIN 1076 - das festschreibt, wie und in welchen Intervallen Brücken auf ihre Standfestigkeit und Tragfähigkeit untersucht werden müssen. „Dreimal im Jahr machen wir bei jeder unserer Brücken eine Sichtkontrolle”, erklärt Stadtbaudirektor Karl Velte. Dabei nehmen immer zwei Mitarbeiter des Stadtbauamts das Bauwerk unter die Lupe, einer von oben, einer von unten.

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