Skip to main content

Reaktivierung der alten Trasse

Gemeinden haben großes Interesse an Verlängerung der Zabergäubahn bis Bretten

Werden hundert Jahre alte Pläne endlich verwirklicht? Die Reaktivierung der Zabergäubahn, die von Bretten nach Leonbronn im Landkreis Heilbronn führen könnte, würde den Nahverkehr gleich in drei Landkreisen verbessern.

Grünes Wunschprojekt: Die Westanbindung der Zabergäubahn bis Bretten haben sich die Grünen auf die Fahne geschrieben: (von links) Kreis- und Stadtrat Otto Mansdörfer, MdB Mathias Gastel und MdL Andrea Schwarz. Foto: Tom Rebel

Kommt sie oder kommt sie nicht? Wenn ja, wäre dies eine kleine verkehrspolitische Revolution im Osten des Landkreises und eine große Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs für eine beträchtliche Zahl an Bürgern aus gleich drei Landkreisen. Die Rede ist von der Zabergäubahn von Lauffen am Neckar bis Leonbronn und deren Verlängerung bis nach Bretten.

Damit bekämen nämlich auch die Gemeinden Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen einen Stadtbahnanschluss. Und der Clou der Geschichte: Diese Bahntrasse soll mitten durch diese Kraichgaudörfer führen. Und in Bretten vom Schulzentrum bis zum Bahnhof auf einer neuen Trasse quer durch die Stadt.

Die Idee zur Verlängerung der Zabergäubahn hatte Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki bereits vor einem Jahr aufgeworfen, als das Land in Erwägung zog, alte Bahnstrecken wiederzubeleben. Eine davon ist die Zabergäubahn, die allerdings bei Zaberfeld endet. Pläne diese Trasse bis Bretten weiterzuführen, gab es schon vor über hundert Jahren. Doch sie wurden nie verwirklicht. Die Straße bekam Vorrang vor der Schiene.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang