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Sanierte Talbachhalle für rund 2,2 Millionen Euro

Generalsanierung der Talbachhalle in Bretten-Neibsheim läuft an

Rund 2,2 Millionen Euro soll die Sanierung der Neibsheimer Talbachhalle kosten. Gut 700.000 Euro gibt es als Zuschüsse. Jetzt läuft die Runderneuerung an, die vor allem den Brandschutz und die Energieeffizienz im Blick hat.

Jetzt geht’s los: (von links) Ortsvorsteher Michael Koch, Architekt Michael Hammann, Bauamtsleiter Fabian Dickemann, Bürgermeister Michael Nöltner und OB Martin Wolff beim Spatenstich. Foto: Hansjörg Ebert

Vor der Halle lief der erste Spatenstich, hinter dem Gebäude wurden bereits die ersten Baustellenmaterialien angeliefert. Jetzt geht es los mit der Generalsanierung der Neibsheimer Talbachhalle, die aus dem Jahr 1982 stammt und schon lange nicht mehr den Standards gerecht wird, die heute insbesondere bei Brandschutz, Energieeffizienz und Küchenhygiene gefordert sind.

Der Sanierungswunsch in Neibsheim, insbesondere was den Küchentrakt betrifft, ist schon etliche Jahre alt. Doch erst die Aussicht auf einen Zuschuss aus dem „Bundesprogramm für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ brachten Schwung in die Sache.

Innerhalb eines Monats stellte die Stadt den Antrag zusammen, der schlussendlich mit einer Förderung von 705.000 Euro bedacht wurde. Ein gehöriger Batzen, angesichts von rund 2,2 Millionen Euro Gesamtbaukosten. „Stand heute“, wie Oberbürgermeister Martin Wolff (Freie Wähler) beim Spatenstich betonte.

Küche der Talbachhalle wird erweitert

Am Montag sollen die Bauarbeiten beginnen. Dabei wird die Küche runderneuert und durch einen Anbau vergrößert. Mit der Trennung von Essensausgabe und Geschirrrücklauf und neuen Geräten werden die Betriebsabläufe verbessert. Und auch der Nebenraum, der nicht nur für kleine Sportgruppen, sondern auch für Festivitäten genutzt werden kann, lässt sich von dort aus gut bewirtschaften.

Jetzt geht’s los: Während vor der Halle der erste Spatenstich erfolgt, wird auf der Rückseite der Talbachhalle das erste Baumaterial angeliefert. Foto: Hansjörg Ebert

Erneuert wird auch die Glasfassade inklusive Oberlichter der Halle, für schnelle Fluchtmöglichkeiten sorgen drei neue zweiflügelige Brandschutztüren und eine neue Brandmeldeanlage. Auf dem Hallendach wird eine Fotovoltaikanlage installiert, das Pultdach des Anbaus wird energetisch ertüchtigt.

Der 80er-Charme bleibt in Neibsheim erhalten

Schließlich werden auch die Umkleiden und sanitären Einrichtungen komplett saniert und mit elektrisch betriebenen Durchlauferhitzern ausgestattet.

Ansonsten bleibt die Optik der Halle, der Flure und der Nebenräume erhalten, die mit der Kieferholzverschalung, braunen Brandfliesen und orangefarbenen Türblättern nach wie vor den Charme der 80er Jahre versprühen. Die Wände und die Außenfassade bekommen allerdings einen neuen Anstrich verpasst.

Desolater Zustand: Auch der Küchentrakt soll saniert und erweitert werden. Architekt Michael Hammann und Bürgermeister Michael Nöltner besprechen, was zu tun ist. Foto: Hansjörg Ebert

„Ich war in dieser Halle im Kinderturnen, jetzt ist es mein Sohn“, erzählt Bauamtsleiter Fabian Dickemann, der selbst aus Neibsheim stammt und mit der Halle gleichsam aufgewachsen ist. Von Stadtseite aus betreut er die Sanierung. Beim Spatenstich durfte er auch die Glückwünsche zu seinem 40. Geburtstag, der just auf diesen Tag fiel, entgegennehmen.

Neibsheimer Talbachhalle soll viele Funktionen haben

„Die Halle ist jetzt 48 Jahre alt und ziemlich in die Jahre gekommen“, begründet Ortsvorsteher Michael Koch die notwendige Sanierung, die bereits seinem Amtsvorgänger Rolf Wittmann auf dem Herzen lag.

Umso größer die Freude, dass es nun losgeht. „Die Halle wird in Neibsheim gerne nicht nur für sportliche Zwecke, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen sowie Feste und Feierlichkeiten genutzt“, bekundet Ortsvorsteher Koch. Eigentlich fasse sie bis zu 800 Besucher, doch weil der Brandschutz nicht ausreiche, sei die Besucherzahl auf 300 begrenzt.

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