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Geschoben und nicht aufgehoben

Fest in Gondelsheim zur Öffnung des Bahnübergangs fällt coronabedingt aus

Das Wichtigste vorweg: Planmäßig gehen am 31. Oktober um Mitternacht die Schranken am Gondelsheimer Bahnübergang wieder auf. Vorbei ist es dann mit der halbjährigen Sperrung und der Teilung des Ortes in einen „Ost- und einen West-Sektor“.

Noch ist Gondelsheim getrennt. Foto: Waidelich

„Die Wiedervereinigung nach der langen Leidenszeit findet statt. Das freut uns und diese Freude kann auch ein Virus nicht trüben“, sagt Bürgermeister Markus Rupp.

Allerdings sorgt die Verschärfung der Covid-19-Regeln dafür, dass Gondelsheim diese Freude nicht mit dem entsprechend geplanten und angekündigten Wiedervereinigungs-Fest zum Ausdruck bringen kann. „Da geht die Sicherheit einfach vor“, betont Rupp. Geplant war eigentlich ein abendliches Fest an den Bahnschranken mit Musikverein, Brezeln und der einen und anderen in den Gondelsheimer Nachthimmel aufsteigenden Leuchtrakete. „Vorort lassen sich die verschärften Regelungen einfach nicht umsetzen“, erklärt Rupp.

Aber so gänzlich will der Gondelsheimer Bürgermeister nicht kapitulieren: „Die Feierlichkeiten sind jedoch nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.“ Im kommenden Frühjahr kann sich Rupp durchaus ein entsprechendes Zusammenkommen der Bürgerinnen und Bürger vorstellen, dann eben unter einem anderen Motto – wenn es die Corona-Situation bis dahin erlaubt, heißt es aus dem Gondelsheimer Rathaus.

„Weihnachtsmarkt mal anders“ weiter geplant

Aber einigeln will man sich bei der Gemeinde Gondelsheim auch nicht: So hält man in enger Absprache mit dem Landratsamt Karlsruhe zum aktuellen Zeitpunkt an dem geplanten „Weihnachtsmarkt mal anders“ fest. Der soll an den drei Tagen vom 11. bis 13. Dezember auf dem Rathausplatz über die Bühne gehen mit einem Hygienekonzept, vorheriger Anmeldung, einer limitierten Teilnehmerzahl, fest zugeteilter Sitzplatzverteilung und abgegrenztem Veranstaltungsbereich.

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