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1,2 Millionen Euro vom Bund

Gondelsheim will Zentrum Nord mit Fördergeldern aufwerten

Nach dem Zentrum Ost will Gondelsheim nun das Zentrum Nord aufwerten. Die Gemeinde erhält dafür rund 1,2 Millionen Euro vom Bund. Davon sollen auch private Immobilienbesitzer profitieren.

Das Rathaus in Gondelsheim 1.
Fördergeld vom Bund: Die Gemeinde Gondelsheim, hier im Bild das Rathaus, will ihr „Zentrum Nord“ aufwerten. Foto: Tom Rebel

Gondelsheim will sein Zentrum Nord aufwerten. Dafür erhält die Gemeinde 1,2 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm des Bundes.

Mit dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WEP) unterstützt der Bund seit einigen Jahren Kommunen und private Immobilienbesitzer dabei, ihre Gebäude energetisch zu modernisieren. Gondelsheim bekommt zum dritten Mal Geld aus dem Fördertopf.

„Das ist ein echter Glücksfall für uns. Diese Förderung löst sicherlich einen ähnlichen Entwicklungsschub für die Gemeinde aus wie schon die Vorgänger-Programme“, sagt Bürgermeister Markus Rupp (SPD).

Gondelsheim schickt Info-Schreiben an förderberechtigte Bürger

Zuletzt hat die Gemeinde das Zentrum Ost aufgewertet. Nach der erneuten Förderzusage kommt das Zentrum Nord an die Reihe, also das Gebiet zwischen Marktplatz, altem Feuerwehrhaus, Bahnhof, Rathaus und Bruchsaler Straße. „Alle, die das Förderprogramm in Anspruch nehmen können, erhalten in den nächsten Tagen Informationen zugeschickt“, sagt Rupp. „In diesem Schreiben ist alles Wichtige aufgelistet, was gefördert wird, wie die Förderung abläuft und wer die Ansprechpartner sind.“

Da ist für jeden, der eine energetische Sanierung plant, etwas dabei.
Markus Rupp, Bürgermeister von Gondelsheim

Als Sanierungsträger fungiert die STEG Stadtentwicklung GmbH mit Standorten in Stuttgart und Heilbronn. „Aber natürlich unterstützen und helfen wir als Gemeindeverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Fragen und Anliegen“, versichert der Rathauschef. Gemeinderat und Verwaltung seien sich schnell darüber einig gewesen, so Rupp weiter, dass „die privaten Sanierungsmaßnahmen ebenfalls hoch zu fördern“ seien.

Dementsprechend „ist für jeden, der eine energetische Sanierung plant, etwas dabei“, meint Rupp. Förderfähige Maßnahmen sind unter anderem Wärmedämmung, Dacherneuerung, Dachentwässerung, Außenputz, Austausch von Fenstern und Türen sowie alten- oder behindertengerechte Umbauten.

Gemeinde will unter anderem Außenflächen und Bahnhofsgelände umgestalten

Die Fördersätze reichen von 25 Prozent bis in einigen Fällen zu 100 Prozent der Investitionssumme – je nach Vorhaben und mit einer Deckelung. Die Gemeinde will laut Rupp das WEP auch für kommunale Flächen nutzen. Den barrierefreien Umbau des alten Schulgebäudes, die ökologische Aufwertung von Außenflächen im „Zentrum Nord“ oder die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes, sofern der Umbau des Bahnhofs endlich beginnen, führt der Rathauschef als Beispiele an.

Damit werden Immobilien aufgewertet und zukunftsfähig gemacht und gleichzeitig profitiert die gesamte Gemeinde davon.
Markus Rupp, Bürgermeister von Gondelsheim

„Ich kann nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, das Förderprogramm zu nutzen. Damit werden ihre Immobilien aufgewertet und zukunftsfähig gemacht und gleichzeitig profitiert die gesamte Gemeinde davon“, sagt Rupp. Diese Investitionen seinen „ein echtes Konjunkturprogramm vor allem für das regionale Handwerk“, so der Bürgermeister weiter: „Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.“

Mehr Infos zur Städtebauförderung

www.staedtebaufoerderung.info/DE/Programme/WachstumNachhaltigeErneuerung/wachstumnachhaltigeerneuerung_node.html

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