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Kampf gegen den Kalk

Härtegrad im Trinkwasser: In Bretten und Umgebung gibt es erhebliche Unterschiede

Für Verbraucher ist zu viel Kalk im Trinkwasser ein Ärgernis. Es erhöht den Reinigungsaufwand und schadet vielen Elektrogeräten. Die Enthärtung des Wassers ist allerdings teuer und wird von vielen Gemeinden als Luxus gesehen.

Schädliche Verkalkung: Hartes Wasser macht auf Dauer auch Elektrogeräten wie Waschmaschinen zu schaffen. Um das zu verhindern, ist ein Mehrbedarf an Waschmittel nötig. Foto: imago images

Diesen Satz hört man häufig von Menschen, die das Glück haben, in einer Gemeinde zu wohnen, die dem Kalk im Trinkwasser den Kampf angesagt hat: „Wer einmal weiches Wasser hatte, will kein anderes mehr.“ Ubstadt-Weiher und Forst haben beispielsweise jüngst eine Enthärtungsanlage in Betrieb genommen, in Karlsdorf-Neuthard wird gerade eine gebaut und auch Bruchsal senkt den Wert des Calciumcarbonats im Wasser mithilfe eines Filtrationsverfahrens von etwa 20 auf rund acht Grad deutscher Härte (°dH).

In Bretten und auch einigen Nachbargemeinden behilft man sich eines anderen Tricks, um die störenden Mineralien im Wasser zu minimieren. Das, was man aus den Brunnen vor Ort fördert, wird mit Bodensee-Wasser gemischt, das der entsprechende Zweckverband über Leitungen aus dem Süden des Bundeslandes in den Kraichgau bringt.

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