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Der Hühner- und Pferdehof Burkard in Bretten

Hof in Bretten ist bei der Tierschutz-Initiative gegen die Tötung von männlichen Küken ganz vorne mit dabei

Die Initiative „Huhn & Hahn“ setzt sich dafür ein, dass männliche Küken genau wie weibliche Küken aufgezogen werden. Der Hühner- und Pferdehof Burkhard aus Bretten war 2017 einer der Mitbegründer dieser Initiative. Die wurde in ihren Bestrebungen beim Kampf gegen die Tötung von männlichen Küken nun bestärkt.

Das Tierwohl steht an erster Stelle: Auf dem Hühner- und Pferdehof Burkhard ist Juniorchef Tobias Burkhard der Herr über 10.000 Legehennen. Im Jahr 2017 war der Burkhard-Hof einer der Mitbegründer der Initiative „Huhn & Hahn“. Foto: Sarah Burkhard

Vor genau sechs Wochen hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) den Gesetzesentwurf für ein Tötungsverbot von männlichen Küken vorgestellt. „Durch dieses Gesetz haben wir jetzt richtig Rückenwind“, betont Tobias Burkhard, der Juniorchef des Brettener Hühner- und Pferdehofs Burkhard. Die Freude sei groß gewesen, so Burkhard, diese politische Entscheidung habe gezeigt, dass man sich für den richtigen Weg entschieden hat – auch wenn es „ein steiniger Weg“ war, wie er anmerkt. In Abwandlung einer bekannten Floskel hat Familie Burkhard quasi auf das richtige Huhn gesetzt.

2017 haben sich in Baden-Württemberg mehrere Hühnerhöfe zur Initiative „Huhn & Hahn“ zusammengeschlossen. Diese hat sich die Aufzucht männlicher Küken in der Legehennen-Haltung zum Ziel gesetzt – entgegen der landläufigen Praxis in vielen Betrieben. Das Tierwohl steht an erster Stelle. Einer der Mitbegründer war der Brettener Burkhard-Hof. „Wir setzen uns für das Tierwohl ein – auch wenn das seinen Preis hat“, sagt Burkhard. Klöckners Gesetzesentwurf, dass ab 2022 das massenhafte Töten von männlichen Küken verboten ist, dürfen die Initiative und ihre Mitglieder jedenfalls als einen persönlichen Erfolg verbuchen.

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