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Stadtwerke-Verlust steigt um weitere 300.000 Euro

Im Brettener Hallenbad herrscht Ebbe - Grund ist der November-Lockdown

Wegen des Lockdowns ist auch das Brettener Hallenbad geschlossen. Für die Stadtwerke als Betreiber bedeutet das große finanzielle Einbußen. Pro Monat, in dem das Hallenbad geschlossen bleibt, rechnet Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Kleck mit einem Verlust in Höhe von rund 150.000 Euro.

Keine Badegäste, keine Einnahmen: Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Kleck befürchtet im November und Dezember einen Verlust von bis zu 300.000 Euro. Wegen des Corona-Lockdowns ist das Brettener Hallenbad derzeit geschossen. Foto: Christof Bindschädel

Innerhalb von knapp drei Wochen hat sich die Stimmungslage in der Zentrale der Brettener Stadtwerke komplett gedreht. Mitte Oktober war Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Kleck noch guter Dinge, was das Geschäft im Brettener Hallenbad bis zum Jahresende angeht. Die Zahlen der Badegäste und der Saunabesucher waren gut, „die Leute waren froh und glücklich, dass wir offen hatten“, so Kleck. Doch dann kam der erneute Lockdown, die Brettener Badewelt wurde, genau wie die Gastronomie, dicht gemacht und die Stimmung war von heute auf morgen am Nullpunkt.

„Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass die Bäder geschlossen werden. Das ist richtig ärgerlich und überhaupt nicht nachvollziehbar“, erklärt Kleck. Der Stadtwerke-Chef nennt das „Symbolpolitik“, schließlich habe es in den Hallenbäder landauf, landab erwiesenermaßen so gut wie keine Corona-Infektionen gegeben. „Wir haben hier ein klasse Hygienekonzept, für das wir viel Geld ausgegeben haben, um alles umzusetzen - und wir hatten hier im Bad keine einzige Ansteckung, dafür lege ich meine Hand ins Feuer“, sagt Kleck.

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