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Planen ist schwer

Überfordert und unterversorgt: Brettener Ärzte ächzen unter Andrang nach aufgehobener Impfpriorisierung

Seit der Aufhebung der Impfpriorisierung kommt die Brettener Ärzteschaft nicht mehr zur Ruhe. Die Anruf-Welle impfwilliger Patienten droht sogar, die medizinische Versorgung zu gefährden.

Priorität bleibt faktisch bestehen: Obwohl die Impfpriorisierung aufgehoben ist, geben die Brettener Hausärzte, wie hier Ärztin Monika Stütz, zunächst weiter den Prioritätsgruppen den Vorrang - denn es fehlt an Impfstoff. Foto: Tom Rebel

„Entsetzlich, grausam, schlimm“. Einer der Brettener Ärzte, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will, findet eindeutige Worte für die aktuelle Lage. Seit der Aufhebung der Impfpriorisierung am 17. Mai herrscht auch in den Hausarztpraxen der Ausnahmezustand.

Das Telefon hört nicht auf zu klingeln, die Sprechstundenhilfen sind heillos überfordert. Auch die Brettener Arztpraxen gehen auf dem Zahnfleisch - und schlagen nun Alarm, denn die übermäßige Impfstoff-Nachfrage trifft auch hier auf eine mehr als unzureichende Versorgung.

Die Kassenärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg hatte zuvor schon ihre eigene „Notbremse“ gezogen und dazu aufgerufen, bis auf Weiteres von telefonischen Anfragen zu Impfterminen abzusehen.

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