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Diskussionen am Tankstutzen

In Bretten bestellen manche Hausbesitzer derzeit zu viel Heizöl

Einfach nur den Schlauch anstöpseln und den Job richtig machen – das wünschen sich Heizölfahrer derzeit. Doch nicht selten müssen sie mit Hausbesitzern diskutieren. Denn bei der 2021 kommenden CO2-Abgabe wollen sich viele den aktuellen Niedrig-Preis am besten durch wunschgemäße Teillieferung sichern. Verständlich, aber unnötig, kontern die Lieferanten.

Guter Heizölpreis: Uwe König ist Heizöllieferant aus Bretten. Wie andere macht auch er derzeit die Erfahrung, dass der niedrige Preis und die kommende CO2-Abgabe ab 2021 die Kunden zum Bestellen verleitet, auch wenn die Tanks noch fast voll sind. Foto: Tom Rebel

Heizöl ist mit rund 40 Cent je Liter so günstig wie selten. Ab 2021 kommt zur voraussichtlich wieder angeglichenen Mehrwertsteuer eine CO -Abgabe hinzu – auch auf Sprit und Erdgas. Da sich viele Hausbesitzer aber noch an einen Heizölpreis von 80 Cent je Liter im Jahr 2019 erinnern, ordern sie derzeit noch schnell, um einem neuerlichen Preisanstieg zuvorzukommen. Oft bestellen sie mehr als in ihre Tanks passt, berichten Lieferanten. „Das ist gang und gebe“, bestätigt etwa Uwe König vom gleichnamigen Heizöl-Lieferbetrieb aus Bretten.

König spricht von Stoßzeiten zu Pandemiebeginn, als der Preis abstürzte, und von einer Beruhigung über den Sommer. Aber wie Mitbewerber rechnet er mit einem erneuten Run der Kunden im Spätjahr. Denn eventuell sinken die Preise noch etwas, und die Tanks leeren sich schneller in der kalten Jahreszeit.

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