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Auf dem Papier wird gegendert

In den Rathäusern im Raum Bretten haben zumeist Männer das Sagen

Gendersternchen, Schrägstriche, ein „d“ für das dritte Geschlecht: Die Kommunen im Raum Bretten sind auf Genderkurs – zumindest auf dem Papier. In der Realität sieht das anders aus.

Ein Stern fürs dritte Geschlecht: Das Gendersternchen soll neben männlich und weiblich weitere Geschlechter mit einbeziehen. Die Kommunen im Raum Bretten gendern in ihren Stellenanzeigen zwar vorbildlich. Die Führungspositionen in den Rathäusern sind aber größtenteils mit Männern besetzt. Auch in den Gemeinderäten sind Männer in der Überzahl. Foto: Sebastian Gollnow picture alliance/dpa

Die Stadt Bretten sucht: ein/e Hausmeister*in, ein/e Elektroniker/in, außerdem Mitarbeiter (m/w/d) für die Gemeindeverwaltung Dürrenbüchig. So steht es in einem Stellengesuch im Amtsblatt vom 10. Februar. Gendersternchen, Schrägstriche und Klammern – und das alles in ein und demselben Inserat.

Hat es hier jemand besonders gut gemeint mit der geschlechtergerechten Sprache? Oder konnte man sich bei der Personalabteilung nicht auf eine einheitliche Schreibweise einigen?

Keine einheitlichen Richtlinien für gendergerechte Sprache

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