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Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie

Justiz in Bretten: Maske erschwert Richtern die Bewertung der Mimik

Hinter der Maske ist die Mimik von Zeugen schwer zu beurteilen, sagen Richter am Amtsgericht in Bretten. Und manchmal veranlassen Sprachbarrieren Dolmetscher zum Überschreiten der Abstandsgrenzen zum Angeklagten - die Pandemie hat auch Folgen für die Justiz.

Der Flurfunk fehlt: Auch Fabian Weisse (links), Richter am Amtsgericht Bretten und Amtsgerichts-Direktor Oliver Scholz fehlt das soziale Miteinander des Teams in der Pandemie. Foto: Irmeli Thienes

In größeren Städten beschäftigen die Verfahren wegen Bußgeldern gegen Corona-Skeptiker die Justiz. Diese landen vor den Amtsgerichten, wenn Einspruch eingelegt wird.

„Wir stellen keine signifikanten Zahlen fest“, sagt indessen Strafrichter Fabian Weisse vom Amtsgericht Bretten. Wie die Justiz hier mit den Pandemie-Begleitfolgen umgeht, haben die BNN im Gespräch auch mit Amtsgerichtsdirektor Oliver Scholz erfragt.

Weisse und Scholz stellen inzwischen eine Sensibilisierung fest. Anwälte meldeten beispielsweise Verdachtsfälle in der Kanzlei, sodass Verfahren seltener vertagt werden müssten. Die Verhandlungen finden nun alle im großen Saal statt. Dort sichern 53 Quadratmeter, eine hohe Decke und viele Fenster gutes Lüften für Verfahren mit bis zu sechs Personen.

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