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Steuern

Viele Kommunen in der Region um Bretten haben auf Gebührenerhöhungen verzichtet

Die Corona-Pandemie zwingt die Kommunen in Bretten und Umgebung zum Sparen. An der Stellschraube für Steuern und Gebühren haben zum Jahreswechsel trotzdem nur wenige Kommunen gedreht.

Hundehalter in der Pflicht: Zaisenhausen hat die Steuer für den Ersthund um zwölf Euro erhöht. Trotz coronabedingter Einbußen gab es bei den meisten Kommunen im Raum Bretten zum Jahreswechsel keine Veränderungen der Steuern und Gebühren. Foto: Jan-Philipp Strobel

In der momentanen Situation die Steuern und Gebühren zu erhöhen, wäre ein „schlechtes Signal an die Bürger“, meint Dieter Motzer, Leiter der Finanzverwaltung von Oberderdingen. Zum Jahreswechsel bleibt in Oberderdingen daher alles beim Alten. Für 2021 seien ebenfalls keine Erhöhungen geplant, so Motzer.

In den Städten und Gemeinden im Umkreis sieht es ähnlich aus. Nur in Zaisenhausen müssen Hundehalter seit diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen: Die Hundesteuer ist dort von 60 auf 72 Euro angehoben worden. „Damit wollen wir uns dem Niveau der Nachbargemeinden anpassen“, teilt die Gemeinde auf Anfrage mit.

In Gondelsheim steigt dieses Jahr möglicherweise die Gebühr für Niederschlagswasser von 30 auf 35 Cent pro Quadratmeter versiegelte Fläche. Spruchreif sei das aber noch nicht, betont Corinna Kehrer, Leiterin des kommunalen Rechnungsamtes.

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