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Meinung

von Hansjörg Ebert

Zumutung oder ertragbar?

Leiharbeiter-Unterkünfte in Bretten sind ein akzeptables Angebot

Überfüllt und überteuert, dieses Bild von Unterkünften für Leiharbeiter drängt sich auf. In Bretten kostet ein Zimmer in einer renovierten Unterkunft 300 Euro warm mit allen Nebenkosten. Ein angemessenes Angebot?

Umfunktioniert: Das Wohnhaus in der Diedelsheimer Schubertstraße wurde zu einer Unterkunft für Leiharbeiter umgestaltet. Foto: Hansjörg Ebert

Unterkünfte für Leiharbeiter sind ein heikles Thema. Bilder von voll gepferchten Räumen mit Stockbetten, Metallspinden oder Matratzenlager drängen sich auf. Feuchte Wände, marode Küchen und schimmlige Bäder, auch das gibt es alles. Wie ein Insider berichtet, auch im Raum Bretten.

Er hatte sich seinerzeit geweigert, sich von seiner Leiharbeitsfirma in so ein Loch einweisen zu lassen – mit Erfolg. Mittlerweile hat er eine eigene Wohnung gefunden.

Die Unterkünfte in Diedelsheim und in der Brettener Bahnhofstraße gehören nicht in diese Kategorie. Sie sind ausreichend groß, zumindest ordentlich hergerichtet und mit Bett, Tisch, Schrank und Stühlen mit dem nötigsten ausgestattet. In der Küche ist alles vorhanden, was auf einfachem Niveau nötig ist. Erträglich möchte man sagen.

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